Mit dieser Therapie steht eine neue therapeutische Alternative zur Verfügung, die die Vorteile einer nicht-invasiven Behandlung zeigt: präzise, lokal begrenzte Behandlung in nur einer Sitzung, wenn notwendig wiederholbar, kurzer Klinikaufenthalt und niedrige Komplikationsrate.
Diese Behandlung wird für Patienten mit lokal begrenztem Krebs (Stufe T1-T2) empfohlen, die nicht für eine Prostatektomie in Frage kommen (wegen ihres Alters, ihres Allgemeinzustands oder einer weiteren Erkrankung) oder für Patienten, die eine Alternative zu einem offenen Eingriff wünschen. Außerdem kann diese Behandlung bei Patienten angewendet werden, bei denen nach externer Strahlentherapie oder laparoskopischer/ offener Prostataoperation ein lokales Rezidiv diagnostiziert wurde (Rezidivbehandlung).
Die Behandlung wird im Allgemeinen endorektal unter Spinalanästhesie durchgeführt. Eine Sonde wird in das Rektum eingeführt. Diese Sonde gibt einen konvergenten Ultraschallstrahl von hoher Intensität ab. In dem Punkt, auf den der Ultraschall gerichtet wird (Fokuspunkt), erzeugt die plötzliche und intensive Absorption der Ultraschallwellen eine plötzliche Erhöhung der Temperatur (von 85° bis 100°C), wodurch alle Zellen im Zielbereich zerstört werden.
Der bei jeder Auslösung zerstörte Zielbereich ist oval geformt und misst bis zu 24 mm in der Höhe und etwa 2 mm im Durchmesser. Durch Wiederholen der Auslösungen und Verlagern des Fokuspunktes zwischen den einzelnen Läsionen ist es möglich ein Volumen zu zerstören, das den gesamten Tumor umfasst.
Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 56
Chefarzt:
PD Dr. med. habil. Amir Hamza
Leitender Oberarzt:
Dr. med. Ronald Serfas
Pflegedienstleiter:
Lutz Kindermann
Sekretariat:
Telefon: 0341 909-2751
Telefax: 0341 909-2775
E-Mail:
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Anzahl Betten:
74
Beteiligungen an interdisziplinären Zentren:
Kontinenzzentrum
Interdisziplinäres Behandlungszentrum für Onkologie
Interdisziplinäres Zentrum für Nierenkrankheiten