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St Georg Unternehmensgruppe

Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Was kann ich selbst tun?

Ernährung

Gesunde Ernährung ist gerade im Umfeld einer Bestrahlungs- und/oder Chemotherapie äußerst wichtig! Die Abwehrkräfte des Körpers sowohl hinsichtlich der Therapienebenwirkungen als auch als Unterstützung im Kampf gegen den Krebs werden gestärkt. Einem Gewichtsverlust während der Bestrahlung muß unbedingt durch ausreichende und gesunde Ernährung vorgebeugt werden. Vielseitige und gesunde Kost können während und nach der Therapie Wohlbefinden und Lebensqualität erheblich steigern.

Oliven
Oliven
Tomaten
Tomaten
Gemischtes Gemüse
Gemischtes Gemüse

Regeln zur gesunden Ernährung (nach DGE e.V.)

  • vielseitig essen, schmackhaft zubereiten, genußvoll essen
  • Getreideprodukte und Kartoffeln: reichlich!
  • Gemüse und Obst (möglichst 5x täglich)
  • Milch- und Milchprodukte (möglichst fettarm)
  • wenig Fett (70-90g täglich ist ausreichend, möglichst wenig gesättigte Fettsäuren, besser ungesättigte pflanzliche Fette
  • Zucker und Salz in Maßen
  • viel trinken (ca. 1,5 l Flüssigkeit, wenig oder kein Alkohol)

Besonderheiten für Tumorpatienten

Bedingt durch eine Bestrahlungs- und Chemotherapie kann der Energiebedarf des Körpes um bis zu 75% erhöht sein. Maßgeblich sind außerdem vorrangegangene Maßnahmen (z.B. Operationen). Die Nahrungsaufnahme auf natürlichem Wege kann durch Nebenwirkungen (Entzündung der Schleimhäute im Mund, Rachen, Speiseröhre; Übelkeit, Erbrechen, Darmkrämpfe und Durchfall bei Chemotherapie oder Bestrahlung im Bauchbereich) aber auch durch direkte Tumorkompression erheblich beeinträchtigt, im schlimmsten Falle unmöglich sein.
Zu Dämpfung und Reduktion von Nebenwirkungen steht neben der aufwändigen Bestrahlungsplanung eine Vielzahl neuer medikamentöser Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung. Zusätzlich besteht im stationären Bereich die Möglichkeit der Aufnahme hochkalorischer Trinknahrung. Teilweise kann es aber auch tumorbedingt erforderlich sein, eine Magensonde durch die Bauchdecke anzulegen, eine Röhre zum Offenhalten der Speiseröhre (Stent) zu implantieren oder bei Tumoren im Darmbereich einen künstlichen Darmausgang operativ anzulegen. Die Nahrungszufuhr kann außerdem über Infusionen zeitweilig gesichert werden. 

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