Eine Chemosensibilitätstestung führen wir bei soliden Tumoren in Kooperation mit ChA Dr. Berghäuser, Thüringen-Kliniken, Saalfeld-Rudolstadt durch.
Chemosensibilitätstestungen bieten prinzipiell die Möglichkeit, das individuelle Ansprechen auf eine Chemotherapie bei einer Tumorerkrankung vorherzusagen. Diese Tests sind daher geeignet, vor Beginn einer Chemotherapie bei der Wahl der jeweils wirksamen Zytostatika zu helfen. Der Nutzen eines Chemosensibilitätstests hängt sehr stark von der Art des Tumors ab.
Die Bestimmung der Chemosensibilität erfolgt durch den sogenannten ATP-Chemoluminiszenz-Assay.
Bei diesem Untersuchungsverfahren werden die von einer Gewebeprobe gewonnenen Tumorzellen im Labor mit verschiedenen Zytostatika in unterschiedlichen Verdünnungen für wenige Tage (meist 4 - 5 Tage) inkubiert. Nach dieser Zeit wird ein Parameter für das Zellüberleben bestimmt.
Anhand der angewandten Medikamentenkonzentrationen wird sodann eine Dosis-Wirkungsbeziehung berechnet, häufig wird dabei die Konzentration bestimmt, die notwendig ist, um einen gewissen Anteil an Tumorzellen zu eliminieren. Aus den berechneten Werten werden schließlich Schlüsse bezüglich der Sensibilität bzw. Resistenz der Tumorzellen gezogen.
Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 18
Chefarzt
Dr. med. Volker Wiechmann
1. Oberarzt
Dipl.-Med. Andreas Plötner
Leitende MTA
Hella Oy
Sekretariat:
Telefon: 0341 909-2681
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Labor:
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Telefax: 0341 909-2686
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Beteiligungen an interdisziplinären Zentren
• Interdisziplinäres Behandlungszentrum Onkologie (IBO)
• Nordwestsächsisches Brustzentrum, zertifiziert
• Darmzentrum Torgau, zertifiziert
• Thoraxzentrum