In der Regel treten beim Patienten nach einer schweren Erkrankung psychische Veränderungen, wie z. B. Depressionen auf. Die Patienten fühlen sich hilflos und schwach und haben Angst, durch die Erkrankung ihre Selbständigkeit zu verlieren und von anderen abhängig zu werden. Hinzu kommt, dass die Patienten durch die Erkrankung nunmehr in ihrem Aktionsradius eingeengt sind und die Gefahr der Vereinsamung besteht. Sollte der Patient bereits verwitwet sein, so wirkt sich dieses nunmehr besonders schwerwiegend aus. In diesem Fall werden Gespräche zur Krankheitsverarbeitung und ihrer Bewältigung durchgeführt.
Weiterhin hat der Patient die Möglichkeit, an den Entspannungstherapien teilzunehmen und erhält hiermit die Möglichkeit, seinen Körper in Ruhe wahrzunehmen und abschalten zu können. Er entdeckt seine Sensibilität für körpereigene Vorgänge und für die eigenen Gefühle. Dieses fördert seine Selbstsicherheit und gibt ihm neue Kraft und Lebensmut.
Bei Zuständen nach Hirndurchblutungsstörungen ( z.B. Hirninfarkt, Hirnblutung) treten oft kognitive Defizite, wie Beeinträchtigung von Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit auf. Der Patient leidet in der Regel sehr darunter und es kommt noch zu einer Verstärkung der bereits bestehenden Depression. Nach neuropsychologischer Diagnostik ist nunmehr hier eine gezielte neuro-psychologische Therapie möglich, die therapeutisch- und computergestützt erfolgen kann.
Das beratende Gespräch mit Angehörigen zur Verbesserung der jetzigen Situation des Patienten ist natürlich ebenso möglich.
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