Im Bereich der Plastischen- und Handchirurgie besteht bei einer Vielzahl von Erkrankungen die Möglichkeit diese durch eine ambulante Operation zu behandeln. Vorraussetzung dafür ist einerseits eine entsprechende gesundheitliche Eignung des Patienten sowie eine sichergestellte Betreuung vor und nach der Operation. Durchgeführt werden diese Eingriffe in unserem ambulanten Op-Zentrum. Typische Beispiele für ambulant durchführbare Eingriffe sind neben den Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris) die Handgelenksganglien oder die Dupuytren´sche Kontraktur im Anfangsstadium.
In einem ausführlichen Patienten-Arzt-Gespräch im Rahmen unserer Sprechstunde erfolgt die Diagnosestellung durch den untersuchenden Arzt und es erfolgt die Aufklärung über die Operationsmethode und die Durchführung der Operation und eventuell auftretender Komplikationsmöglichkeiten. Das Einverständnis des Patienten wird schriftlich dokumentiert. Sollte eine Lokalanästhesie zur Operation nicht ausreichen, ist eine zusätzliche Vorstellung in der Anästhesiesprechstunde erforderlich. Bei Begleiterkrankungen sollten aktuelle Untersuchungsbefunde (EKG, Blutwerte ... usw.) durch den Hausarzt/Facharzt zur Anästhesievorbereitung mitgereicht werden!
Bitte beachten Sie, dass Sie zur Operation nüchtern erscheinen müssen, d. h. ab Mitternacht vor der OP sollten Sie nichts mehr essen und trinken und nicht mehr rauchen.
Schmuck und Kontaktlinsen sollten sie am Operationstag zu Hause lassen. Bitte kommen sie ebenfalls ohne Make-up und Nagellack. Bitte beachten Sie das es im Rahmen der Schmerztherapie zur Einschränkung der Fahrtüchtigkeit kommen kann. Wir bitten Sie deshalb nicht mit dem eigenen PKW zur Operation zu kommen.
Melden Sie sich bitte zum vereinbarten Termin an der "Anmeldung" des "Ambulanten OP-Zentrums" im Haus 3, wo Sie über den weiteren Ablauf Ihres OP-Tages informiert werden. Informieren Sie uns, wenn sich seit der Vorstellung bei uns bzw. bei den Anästhesisten etwas an Ihrem Gesundheitszustand geändert hat. Nach der Operation betreuen wir Sie im Nachsorgebereich bis zu Ihrer Entlassung.
Die Dauer der Nachbetreuungszeit richtet sich nach der jeweiligen Operation, Narkoseart und Ihrem anschließenden Befinden.
Bitte richten Sie sich ggf. auf Wartezeiten ein, da wir teilweise aufgrund von Notaufnahmen und –operationen nicht immer pünktlich mit den Operationen beginnen können. Außerdem können die Vorbereitung auf die Operation, die Operation selbst und die Abschlußuntersuchung einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wertsachen und größere Geldbeträge sollten Sie zu Hause lassen. Während der Nachsorgezeit erhalten Sie von uns bei Bedarf Getränke.
Nach der Operation sollten Sie sich von einem Angehörigen abholen lassen, den Sie von uns aus informieren können bzw. fahren Sie mit einem Taxi nach Hause. Die Zufahrt zum Klinikum ist für Sie bzw. Ihre Begleitperson am OP-Tag kostenfrei. Halten Sie nach der Operation die vom Operateur gegebenen Hinweise ein.
Unterrichten Sie uns bitte sofort beim Auftreten von hohem Fieber, Erbrechen, Schwindelgefühlen, Schmerzen im operierten Bereich sowie Durchblutungsstörungen oder Taubheitsgefühl oder suchen Sie Ihren Hausarzt bzw. mitbehandelnden Arzt auf.
Sollten Sie weitere Fragen zu Ihrer ambulanten Operation haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 20 (Station 20 III B)
Haus 21 (Brandverletztenzentrum)
Chefarzt:
Dr. med. Thomas Raff
Pflegedienstleiter:
Lutz Kindermann
Sekretariat:
Tel.: 0341 909-2551
Fax: 0341 909-2552
E-Mail:
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Anzahl der Betten:
36
Beteiligungen an interdisziplinären Zentren:
Traumazentrum
Ambulantes OP-Zentrum
Adipositas Zentrum (im Aufbau)
Ästhetisches Zentrum
Schmerzzentrum
Wundzentrum