Die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie (Abkürzung KAIS) erbringt Leistungen für alle Kliniken des Klinikums. Die Schwerpunkte der Klinik liegen in der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Pro Jahr werden 19.000 Patienten anästhesiologisch betreut, dabei werden individuelle Narkoseverfahren unter Berücksichtigung der Erkrankung und der geplanten Operation durchgeführt. In der Klinik wird das gesamte Spektrum moderner Anästhesieverfahren für Patienten aller Risikoklassen der am Klinikum vertretenen operativen und konservativen Fachdisziplinen angeboten. Im Rahmen des Akutschmerzdienstes betreuen die Schwestern und Ärzte der Klinik Patienten nach großen oder schmerzhaften Eingriffen und erarbeiten mit den Ärzten der behandelnden Klinik eine individuelle schmerzlindernde Therapie.
Die Intensivtherapiestation besitzt interdisziplinären Charakter und verfügt über 20 Beatmungsbetten. Modernste Überwachungstechnik, Beatmungstechnik und Nierenersatzverfahren sind in der interdisziplinären Intensivstation fest etabliert; Schwerpunkte sind die Behandlung von Patienten mit schwerer Sepsis, Polytraumatisierung und schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.
In Zusammenarbeit mit den Ärzten der Klinik für Plastische- und Handchirurgie sind die Ärzte für die anästhesiologische und intensivtherapeutische Versorgung von schwergradig brandverletzten Patienten im Brandverletztenzentrum verantwortlich.
Im Schmerzzentrum werden insbesondere Patienten mit chronischen Schmerzen unterschiedlicher Genese behandelt. Die Behandlung erfolgt sowohl ambulant über die Schmerzambulanz, als auch vollstationär oder teilstationär in der Tagesklinik.
Der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie angeschlossen ist die Palliativstation mit derzeit 10 Betten in Einzelzimmern. In der Palliativstation werden Patienten mit unheilbaren Krankheiten wie z. B. Tumorpatienten behandelt. Der Versorgungsschwerpunkt liegt in der symptomorientierten Betreuung der Patienten. Im Vordergrund steht hier die Schmerzlinderung, die Behandlung von Begleiterscheinungen, wie Schwäche, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung, die Mobilisierung der Patienten, die Unterstützung in der Krankheitsbewältigung einschließlich der sozial-rechtlichen Beratung. Für Angehörige, die ihren Verwandten auch im Krankenhaus mit betreuen und versorgen oder sich für eine spätere Pflege zu Hause vorbereiten wollen, besteht die Möglichkeit zur Übernachtung.
Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Strasse 141
04129 Leipzig
Haus 20, 1. Etage
Geschäftsführender Chefarzt:
Prof. Dr. med. Armin Sablotzki
Beruflicher Werdegang
Leitende Oberärztin: Privatdozentin
Dr. med. Elke Czeslick
Sekretariat:
Telefon: 0341 909-2570
Telefax: 0341 909-2568
E-Mail :
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Anzahl Betten:
33
Zugehörigkeit Behandlungszentren
Tumorzentrum (IBO)
Schmerzzentrum
Schwerbrandverletztenzentrum
Reanimationszentrum
Kooperatives Darmzentrum Nordwest-Sachsen