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Nephrologie

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Nephrologie - Dialyseverfahren

In unserem Zentrum werden alle Verfahren der Nieren- und Organersatztherapie nach etablierten Standards angewendet.  Eines der wichtigsten Ziele besteht im Erhalt der Lebensqualität und möglichst umfänglichen Rehabilitation auch unter den Bedingungen der Dialysepflichtigkeit.

  • Chronisch-ambulante Hämodialyse, in kontrollierten Sonderbereichen auch für infektiöse Patienten
  • Akutdialysen, u.a. auf Intensivstationen, wenn notwendig als verlängert-kontinuierliche Dialyseverfahren
  • Kontinuierliche Hämofiltration, auch Citrat-unterstützt
  • Single-Needle-Dialyse (Dosis-kontrolliert) und getunnelte Dialysekatheter inkl. Anlage (mit Gefässchirurgie)
  • Nachtdialyse
  • Blutvolumen-Monitoring
  • Bei Notwendigkeit alternative Antikoagulation (Heparin-frei, Citrat-Dialyse, Orgaran oder Hirudin)
  • Plasmaaustausch und Immunadsorption, Rheopherese möglich
  • Leberersatztherapie (Bilirubinadsorption, MARS)
  • Peritonealdialyse mit manuellem Wechsel (CAPD)
  • Peritonealdialyse mit nächtlichem automatischem Wechsel (Cycler)
  • Teilstationäre Peritonealdialyse im Zentrum (Cycler, IPD)

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Bauchfell (Peritoneal) - Dialyse

ermöglicht die selbstständige Behandlung des Nierenversagens im häuslichen Umfeld.  Aber auch die Assistenz durch einen Pflegedienst oder die nächtliche Behandlung in der Dialyseabteilung ist möglich.  Das Bauchfell des Patienten dient als natürliche Filtermembran, die Spüllösungen werden über einen Silikonschlauch ein- oder ausgeleitet der mittels minimal-invasiver chirurgischer Technik implantiert wird.  Vorteil ist eine schonende Flüssigkeitsentfernung und Entgiftung.
Bereits seit 1972 wird diese Behandlung im Klinikum St. Georg durchgeführt.  Diese lange Erfahrung und die Vielzahl der seitdem behandelten Patienten haben unser Zentrum zum Kompetenz- und Ausbildungszentrum in der Region werden lassen. Hier initial behandelte Patienten können im Heimatzentrum des Patienten weiter betreut werden.

Nachtdialyse

ermöglicht eine höhere Entgiftungsmenge durch die Durchführung über 8 Stunden nachts statt der üblichen 4 bis 5 Stunden tagsüber.  Gerade Berufstätige profitieren von der Entlastung des Tagesrhythmus.
Aufgrund der besseren Phosphatelimination gibt es weniger Probleme bei der Diätgestaltung und der Flüssigkeitshaushalt profitiert von der kontinuierlicheren Entwässerung. Zur Bluthochdruckbehandlung werden deshalb signifikant weniger oder gar keine Medikamente benötigt. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen einen Überlebensvorteil so dialysierter Patienten.
Unser Nachtdialyseprogramm besteht seit September 2004.  Bei bisher ca. 30 Patienten konnte durchweg eine Verbessung der medizinischen Situation erreicht werden.  Allerdings kann ein Teil der Patienten wegen manchmal auftretender Schlafstörungen nicht dauerhaft nachts dialysieren.  Auch Shuntprobleme, akute Erkrankungen und höhergradige Herzrhythmusstörungen sind Diagnosen, die eine Behandlung nachts verhindern.  Die Sicherheit des extrakorporalen Blutkreislaufs wird durch speziell an die Nachtsituation angepasste Überwachungstechniken gewährleistet.

Heim- Hämodialyse

erfordert technische und persönliche Voraussetzungen, die eine sichere Dialysedurchführung gewährleisten.  Der Vorteil der Methode liegt in einer häufigen und durch Transporte unbelasteten Dialysedurchführung, die Nachteile in dem hohen technischen Aufwand und dem wenn auch sehr geringen Blutungsrisiko im häuslichen Umfeld.  


Rechter Bereich

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Spezielle Dialysemethoden

Berechnung von Blutvolumen-Parametern
Berechnung von Blutvolumen-Parametern
Gerät zum Blutvolumen-Monitoring
Monitoring

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Peritonealdialyse

Ultraschalldarstellung eines regelrecht verlaufenden Bauchfelldialysekatheters

Info Heim- und Nachtdialyse Leipzig

Behandlungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag  22.00 bis ca. 6 Uhr
Patientenanmeldung: Tel. (0341) 2317990
Arztauskunft: Tel. (0341) 23179970

Weitere Infos (externe Links)

 Nierenbuch (Prof. Dr. Mann, München)
 Infos des Schweizer Verbandes der Nierenpatienten
 Nachdialysezentren in Deutschland (Liste Verband Junge Nierenkranke)


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