Die Ursache für die Entstehung eines akuten oder chronischen Nierenversagens sind vielfältig, deshalb ist die eine Spezialabteilung für Patienten mit Nierenerkrankungen notwendig. Bei uns erfolgt die ausführliche Diagnostik in der Nephrologischen Abteilung (OA Dr. med. J. Beige) der 2. Klinik für Innere Medizin (Chefarzt Prof. Dr. med. B. R. Ruf). Der Zustand des Nierenversagens erfordert in jedem Fall die „künstliche Blutwäsche“ (Dialyse) als lebenserhaltende Maßnahme. Diese Dialysen erfolgen über ein entsprechendes Dialysegerät – dort wird das aus der Vene des Patienten entnommene Blut mit einer Dialyselösung über eine Membran von „Giftstoffen“ gereinigt und anschließend dem Blutkreislauf des Patienten wieder zugeführt. Um einen ausreichenden Blutfluss und damit eine effektive Dialyse durchführen zu können, bedarf es eines ausreichenden Blutflusses in der Vene. Die beste Lösung ist eine sogenannte „Kurzschlussoperation“. Hier wird eine künstliche Verbindung zwischen Vene und Arterie - also eine Dialysefistel - angelegt (Shuntoperation). Am besten geeignet ist die körpereigene Vene.
Grundsätzlich bestehen folgende Möglichkeiten
Alternativ können auch Kunststoffprothesen oder dauerhaft in große Körpervenen eingelegte Katheter zur Anwendung kommen.
Um die Individuell beste Lösung zu finden, arbeiten wir sehr eng mit den Kollegen der Nephrologie und auch des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. zusammen.
Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 1
Chefarzt:
Dr. med. Gert Hennig
Beruflicher Werdegang
Leitender Oberarzt:
Dr. med. Bernd Haferland
Sekretariat:
Telefon: 0341 909-2236
Telefax: 0341 909-2238
Email:
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Anzahl Betten
28
Zugehörigkeit Behandlungszentren
Gefäßzentrum
Schlaganfallzentrum
Wundzentrum
Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.