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St Georg Unternehmensgruppe

Angewandte Klinische Forschung

Aufgrund der großen Breite der medizinischen Versorgungsgebiete und der hohen Patientenzahl ergibt sich eine immense Aktivität auf allen Gebieten der angewandten klinischen Medizin und damit auch in der Forschung sowie in Fort- und Weiterbildung und  wissenschaftlichen Publikationen.

Das Klinikum ist als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ausübung von Forschung und Lehre verpflichtet. Eine große Anzahl von leitenden Ärzten (Chefärzte und Oberärzte) sind habilitiert und verfügen damit über die Voraussetzungen der selbstständigen Forschung und Lehre. Diese Habilitationen und daraus teilweise resultierenden Ernennungen zu Professoren sind an der Universität Leipzig aber auch an einer ganzen Reihe von anderen deutschen Universitäten erfolgt.

Vor diesem Hintergrund ist es leicht nachvollziehbar, dass am Klinikum klinische Forschung mit großer Aktivität betrieben wird. Hierbei handelt es sich zunächst um Beteiligungen des Klinikums mit seinen verschiedenen Fachbereichen an großen überregionalen multizentrischen Studien. Dabei wirkt der jeweilige Studienleiter als fachlicher Repräsentant des Klinikums im Sinne eines Teiles einer überregionalen Studie. Hierbei geht es darum, neue Behandlungsverfahren in randomisierten doppelblinden Studien zu überprüfen. Im Vordergrund stehen dabei Neuentwicklungen in der Pharmakotherapie in den verschiedensten Indikationsgebieten. So werden zum Beispiel Studien der sogenannten Phase III Prüfung in den Bereichen Infektiologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Onkologie, Anästhesiologie, Pneumologie und anderen durchgeführt. Aufgrund der hohen Patientenzahl des Klinikums besteht hier die Möglichkeit, eine hohe Rekrutierungsrate für derartige Studien zu erreichen. Es werden auch Medizinprodukte in derartigen Multicenterstudien untersucht. So z. B. der weltweit erste Herz-Schrittmacher, der per Fernabfrage dem Patienten eine kontinuierliche Fernübertragung der Schrittmacherdaten ermöglicht.

Weiterhin werden eine große Zahl von so genannten Investigator-Initiated-Studien durchgeführt. Dies sind Studien, die in der Fragestellung und in der Durchführung ausschließlich in der Regie des jeweiligen wissenschaftlichen Betreuers des Klinikums liegen. Hierbei geht es um die Aufarbeitung klinisch relevanter Fragestellungen aus dem klinischen Versorgungsalltag. Diese Projekte werden z. B. im Rahmen von Promotionsvorhaben organisiert. Eine wesentliche Struktur zur Durchsetzung solcher Studienvorhaben wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig realisiert. Hierbei handelt es sich um ein Koordinierungszentrum für klinische Studien (KSL), welches der Universität angegliedert ist. In Kooperation beteiligt sich das Klinikum in einer solchen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Struktur an überregionalen Großstudien und initiiert seinerseits entsprechende Projekte. Eine entsprechende biometrische Infrastruktur sowie logistische Organisationshilfe wird im Rahmen des KSL realisiert.

Die Vielfalt der wissenschaftlichen Aktivitäten äußert sich in der Teilnahme an regionalen, nationalen und internationalen Kongressen, Beiträgen in Fachzeitschriften und Buchkapiteln der ärztlichen Klinikleiter. Ein entsprechendes Lehrdeputat der Lehrbefugten des Klinikums findet sich im Vorlesungsverzeichnis der Universität Leipzig.


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