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Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

mit Belegabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Das Versorgungsspektrum der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde im Klinikum St. Georg in Leipzig umfasst die Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Erkrankungen von Hals, Nase und Ohren einschließlich der plastischen Operationen im Kopf- und Halsgebiet.

Schwerpunkte sind die Erkrankungen der Ohren mit hörerhaltenden und hörverbessernden Operationen, die operative Sanierung der Nasennebenhöhlen und die Behandlung bei Kopf- und Halstumoren sowie der Hauttumore des Kopfes und Halses. Ebenso gehören die plastische (funktionell-ästhetische) Chirurgie der Nase und des Gesichts-, Kopf- bzw. Halsbereiches einschließlich der Korrektur von Fehlbildungen sowie die konservative Therapie im Fach zum Behandlungsspektrum.

Weiterhin werden in der HNO-Ambulanz ambulante Diagnostik, Beratung und Behandlung von HNO-Erkrankungen einschließlich der prä- und poststationären Versorgung, ambulante HNO-Operationen sowie Sondersprechstunden angeboten.

Sprechzeiten

Allergologiesprechstunde


Sprechzeiten:
Montag 08:00 bis 12:30 Uhr
Mittwoch 08:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 13:00 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909-2383
Telefax: 0341 909-1492
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Termine nach Vereinbarung.
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

Allgemeine HNO-Sprechstunde


Sprechzeiten:
Montag 08:00 bis 12:30 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Dienstag 08:00 bis 12:30 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Mittwoch 08:00 bis 12:30 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Donnerstag 08:00 bis 13:00 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909-2383
Telefax: 0341 909-1492
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Wir bitten um eine telefonische Terminvereinbarung.
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

AVWS-Sprechstunde


Sprechzeiten:
Dienstag 08:00 bis 12:30 Uhr
Mittwoch 08:00 bis 12:30 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909 - 2383
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Termine nach Vereinbarung.
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

Chefarzt- und Privatsprechstunde


Sprechzeiten:
Mittwoch 14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909-2383
Telefax: 0341 909-1492
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Nur nach Terminvereinbarung und HNO-Facharztüberweisung
Anmeldung unter: 0341 909 - 2371

Phoniatrische Sprechstunde (Dr. med. Cornelia Wulke)


Sprechzeiten:
Dienstag 08:00 bis 12:30 Uhr
Mittwoch 08:00 bis 12:30 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909 - 2383
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Wir bitten um eine telefonische Terminvereinbarung.
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

Phoniatrische Sprechstunde (Stefan Leopold)


Sprechzeiten:
Montag 08:00 bis 12:30 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Dienstag 15:00 bis 17:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909-2383
Telefax: 0341 909-1492
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Wir bitten um eine telefonische Terminvereinbarung.
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

Plastische Sprechstunde


Sprechzeiten:
Montag 15:00 bis 17:00 Uhr
Dienstag 14:00 bis 17:30 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909-2383
Telefax: 0341 909-1492
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Wir bitten um eine telefonische Terminvereinbarung.
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

Schnarch- / OSAS-Sprechstunde


Sprechzeiten:
Montag 08:00 bis 12:30 Uhr
Mittwoch 08:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 13:00 / 14:00 bis 17:30 Uhr
Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Ergeschoss
Telefon: 0341 909 - 2383
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Termine nach Vereinbarung.
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

Speicheldrüsensprechstunde


Sprechzeiten:
Mittwoch 14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909-2371
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Nur nach Terminvereinbarung und HNO-Facharztüberweisung
Anmeldung unter: 0341 909 - 2371

Tumorsprechstunde


Sprechzeiten:
Mittwoch 13:00 bis 14:00 Uhr

Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Haus 12, Erdgeschoss
Telefon: 0341 909-2383
Telefax: 0341 909-1492
E-Mail: hno-termine(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Nur nach Terminvereinbarung und Facharztüberweisung
Anmeldung unter: 0341 909 - 2383

Klinikdaten Mitarbeiter

Chefarztsekretärin Andrea Hertling Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2371 Fax: 0341 909-2381 E-Mail: andrea.hertling(at)sanktgeorg.de
Leitender Oberarzt
Facharzt für HNO-Heilkunde und plastische Operationen
Dr. med. Steffen Prager Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4738 Fax: 0341 909-2381 E-Mail: steffen.prager(at)sanktgeorg.de
Funktionsoberarzt
Facharzt für HNO-Heilkunde, Phoniatrie und Pädaudiologie
Stefan Leopold Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4336 Fax: 0341 909-2368 E-Mail: stefan.leopold(at)sanktgeorg.de
Stationsärztin
Fachärztin für HNO-Heilkunde
Antje Nennemann Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4339 Fax: 0341 909-2368 E-Mail: antje.nennemann(at)sanktgeorg.de
Ambulanzärztin
Fachärztin für HNO-Heilkunde, Phoniatrie und Pädaudiologie
Dr. med. Cornelia Wulke Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2383 Fax: 0341 909-1492 E-Mail: cornelia.wulke(at)sanktgeorg.de
Ambulanzärztin
Fachärztin für HNO-Heilkunde
Tanja Rossberg Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4547 Fax: 0341 909-1492 E-Mail: tanja.rossberg(at)sanktgeorg.de
Assistenzärztin Dr. med. Linda Hubatsch Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2374 Fax: 0341 909-2368 E-Mail: linda.hubatsch(at)sanktgeorg.de
Assistenzärztin Dr. med. Ulrike Mölle Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4183 Mobil: 0341 909-2368 E-Mail: ulrike.moelle(at)sanktgeorg.de
Assistenzarzt Sebastian Bachert Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4546 E-Mail: sebastian.bachert(at)sanktgeorg.de
Assistenzärztin Olivia Pogorzelski Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4188 Fax: 0341 909-2368 E-Mail: olivia.pogorzelski(at)sanktgeorg.de
Assistentärztin Alina Piotrowska Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4395 E-Mail: alina.piotrowska(at)sanktgeorg.de

Erreichbarkeit Stationen

HNO-Stationssekretariat 0341 909-2379 E-Mail: anett.eifrig@sanktgeorg.de
Station 1 III 0341 909-2374 E-Mail: station.1III@sanktgeorg.de
HNO-Ambulanz 0341 909-2383 E-Mail: hno.ambulanz@sanktgeorg.de
Belegabteilung MKG 0341 909-2374 Internetseite

Leistungsspektrum

Schwerpunkte

  • Behandlung von Erkrankungen der Ohren mit hörerhaltenden und hörverbessernden Operationen
  • Die operative Sanierung der Nasennebenhöhlen mit minimalinvasiv, mikroskopisch-endoskopischen Eingriffen, navigationsgestützt
  • Die Behandlung bei Kopf- und Halstumoren umfasst das gesamte Fachgebiet, besonders Operationen am Kehlkopf, an den Halslymphknoten und den Speicheldrüsen mit intraoperativer elektronischer Überwachung des Gesichtsnervens sowie der Hauttumoren des Kopfes und Halses. Die Tumornachsorge wird für mindestens fünf Jahre angeboten
  • Zu einem weiteren Schwerpunkt zählt die plastische (funktionell-ästhetische) Chirurgie der Nase und des Gesichts-/Kopf-/Halsbereiches einschließlich der Korrektur von Fehlbildungen, z. B. der Ohrmuschel.
  • Operationen an den Rachen- und Gaumenmandeln zählen zu den häufigsten Operationen, auch führen wir Teilentfernungen der Tonsillen bei Kindern durch. Die Kinder mit HNO-Operationen werden gemeinsam mit der Kinderklinik betreut. 
  • Diagnostik und Therapie von Innenohrerkrankungen wie Hörsturz, Gleichgewichtsstörung und Tinnitus.

Spezialbehandlungen, Methoden und Techniken

  • funktionelle, mikrochirurgische Nebenhöhlenchirurgie unter computergestützter Navigation
  • Gehörgangschirurgie, Tympanoplastik, Stapesplastik
  • plastisch-ästhetische Nasen- und funktionelle Septumchirurgie
  • Speicheldrüsenchirurgie mit Neuromonitoring
  • Tonsillotomien
  • Mikrochirurgie des Kehlkopfes
  • Behandlung des Frey’schen Syndroms nach Parotis-OP
  • knochenverankerte Hörgeräte
  • Laserchirurgie
  • Tubendilatation

Besondere Angebote im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich

  • ambulante Operationen des Fachgebietes
  • interdisziplinäre Tumorsprechstunde
  • ambulante Diagnostik und Therapie von fachspezifischen allergischen
  • Erkrankungen, auch Insektengift- oder Latexallergien
  • Funktionsdiagnostik der Nase
  • ambulante Diagnostik und Therapie von Schwerhörigkeit und Schluckstörungen, erweitertes Neugeborenen-Screening auf Hörstörungen (gemäß den Kinder-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19.06.2008)
  • umfangreiche Konsiliartätigkeit für das gesamte Klinikum

Leistungsspektrum von A (wie Abstrich) bis Z (wie Zytodiagnostik)

Abstrich
- siehe unter "Zytodiagnosik"

Abszesse
- Eröffnung tonsillärer und anderer Abszesse

Allergien
- Allergietestung - Hyposensibilisierung

Gleichgewichtsstörungen
- Diagnostik und Therapie

Halstumoren
- Chirurgie, Bestrahlung und Chemotherapie

Hautdefekte
- im Fachgebiet

Hörgeräteversorgung
- Versorgung mit knochenverankerten Hörgeräten

Hörsturz
- medikamentöse Therapie

Kehlkopf
- Mikrochirurgie

Laserchirurgie
- Laserbehandlung von Veränderungen der Nasenmuscheln, der Nasenscheidewand, der Nasenpolypen, Verkleinerung von Mandeln

Mandeloperationen
- Entfernung der Tonsillen in Lokalanästhesie oder Intubationsnarkose

Narbenkorrekturen
- im Fachgebiet

Nasen- und Nasennebenhöhlenerkrankungen
- konservative Behandlung von Nasen- und Nasennebenhöhlenerkrankungen
- operative Entfernung von Nasenpolypen

Ohrentzündungen
- Operationen bei chronischen Entzündungen

Ohrgeräusche
- Therapie

plastisch-ästhetische Operationen
- Operationen der Nase, der Ohren und im Gesicht, Narbenkorrekturen im Fachgebiet 

Probeexzisionen
- Entnahme einer Gewebsprobe zur diagnostischen Untersuchung

Schluckdiagnostik
- Diagnostik und Beratung für Patienten mit Schluckstörungen verschiedener Ursachen

Schnarchen
- Diagnostik, auch mit Apnoescreening  und Therapie

Schwerhörigkeit
- Operationen bei Schwerhörigkeit - Hörgeräte-Verordnung

Speicheldrüsen
- Operationen aller Speicheldrüsen z. B. bei Tumoren, Steinen u. a. Erkrankungen unter ständiger Nervenüberwachung (Neuromonitoring)

Speichelsteine
- operative Entfernung von Speichelsteinen

Trachealkanülen
- Diagnostik, Therapie und Beratung für Patienten, die Trachealkanülen tragen

Zytodiagnostik
- mikroskopische Untersuchung von Zellen im Abstrich- oder Punktionsmaterial von Körpergeweben

Ambulantes Operieren

Wir möchten Sie über die ambulanten Operationen in unserer Klinik informieren.

Schwerpunkte:

  • Abszesse (Haut, Mundhöhle, Rachen)
  • Adenotomien (sogenannte kindliche Polypen)
  • Anlage einer Paukenhöhlendrainage oder eines Trommelfellröhrchens
  • Atherome oder andere Neubildungen der Haut
  • Endoskopien und Mikroskopien (Nasenrachen/Ohren) bei Kindern in Narkose
  • Entfernung eines Lymphknotens im Fachgebiet
  • Fremdköperentfernungen
  • Kieferhöhlenspiegelungen
  • Lasertherapie Nasenmuscheln
  • Nachpflege von Ohren (OP-Höhlen) bei Kindern in Narkose
  • Narbenkorrekturen und Hautdefekte im Fachgebiet
  • Nasenbeinrepositionen
  • Nasenmuschelverkleinerungen (-kaustik)
  • Nasenpolypenentfernungen
  • Neubildungen der Haut
  • operative Entfernungen von Speichelsteinen
  • operative Korrekturen von abstehenden Ohren
  • Parazentesen (Trommelfellschnitt bei akuter Entzündung)
  • PE's im Kopf-/Halsgebiet einschließlich kleiner Lymphknoten-Exstirpationen
  • Sinuskopien
  • Trommelfellverletzungen (frische Perforation)

Falls erforderlich, erfolgt eine postoperative nächtliche Überwachung bei ambulanten Operationen auf der Station der HNO-Klinik.

Sollte eine ambulante Operation in unserem Hause geplant sein, bitten wir Sie, sich am OP-Tag vorher im Haus 3 in unserer Zentralen Patientenleitstelle anzumelden. Dort wird Ihre ambulante OP-Patientenakte angelegt.

Fragen/Antworten

Wie verhalte ich mich bei anhaltender Heiserkeit?

Heiserkeit kann vielfältige Ursachen haben. Dazu zählen vor allem eine übermässige Stimmbelastung, Fehlbildungen, Infektionen, Tumoren, sowie traumatisch oder hormonelle Störungen. Da das Symptom sehr häufig und sehr unspezifisch ist, kommt dem zeitlichen Verlauf sowie eventuell begleitender Atemnot und Schluckbeschwerden eine entscheidende Bedeutung zu. Jede, länger als drei Wochen anhaltende Heiserkeit muss im Rahmen einer HNO-ärztlichen Untersuchung abgeklärt werden! Dazu ist neben einer Anamneseerhebung eine klinische Untersuchung mit Spiegelung des Kehlkopfes unbedingt erforderlich.

Eine Überlastung der Stimme kann zur Ausbildung von Stimmlippenverdickungen oder sog. „Schreiknötchen" führen. Die Behandlung erfolgt zunächst durch Inhalationen, im Rahmen einer logopädischen Behandlung kann man eine richtige und schonende Stimmnutzung erlernen - dies ist insbesondere für Patienten mit Sprechberufen bedeutsam. Bestehen die Veränderungen schon länger und führt eine konservative Therapie nicht zur Besserung, sollte eine chirurgische Abtragung, ggf. mit anschliessender sprechtherapeutischer Behandung, erfolgen.

Liegt eine akute Infektion vor, führen bewährter Hausmittel wie z.B. Stimmschonung und Kamillendampf-Inhalationen meist innerhalb weniger Tage zur Besserung. Natürlich sollte man in dieser Zeit auf Rauchen verzichten. Auf jeden Fall sollte auch hier frühzeitig ein HNO-Arzt konsultiert werden, da gelegentlich eine medikamentöse Therapie notwendig ist. Wird eine Kehlkopfinfektion „verschleppt", kann es zu einer chronischen Entzündung bzw. zu vermehrter Wassereinlagerung in die Schleimhaut, kommen.

Gutartige Tumoren wie z. B. Polypen oder Zysten bedürfen einer chirurgischen Abtragung. Die Operation muss allerdings in Vollnarkose im Rahmen eines zweitägigen stationären Aufenthaltes durchgeführt werden. Auch bösartige Geschwulste des Kehlkopfes müssen abgetragen werden und haben in Frühstadien eine sehr gute Heilungsrate. Bei weit fortgeschrittenem Kehlkopfkrebs bleibt dagegen häufig nur die teilweise bzw. komplette Entfernung des Kehlkopfes, mit Anlage eines Luftröhrenschnittes, bzw. eine Bestrahlung.

Generell hemmen Rauchen, Sodbrennen und übermäßiger Genuss von hochprozentigen Alkoholika die im allgemeinen recht rasche Regeneration der Kehlkopfschleimhaut und unterstützen somit jegliche Kehlkopferkrankungen.

Ich bekomme keine Luft durch die Nase - was kann man tun?

Die Behinderung der Nasenatmung kann verursacht werden durch angeborene Fehlstellungen und Verengungen in der Nase sowie durch erworbene Erkrankungen der Nase, des Nasenrachens und der Nebenhöhlen.

Zu den angeborenen Ursachen gehören verengte Nasengänge durch eine Schiefstellung der Nasenscheidewand, durch zu große Nasenschwellkörper sowie verengte hintere Nasenausgänge (sogenannte Choanalatresien). Letztere spielen eine nur seltene Rolle, am häufigsten finden wir Schiefstellungen der Nasenscheidewand (Septumdeviation) und zu große Nasenmuscheln (Nasenmuschelhyperplasie). Die Diagnose kann durch den Hals- Nasen-Ohren-Arzt nach erfolgter Untersuchung (Nasenendoskopie) unkompliziert gestellt werden. Die Behandlung besteht in der operativen Begradigung der Nasenscheidewand (Septumkorrektur) und in der Verkleinerung der Nasenmuscheln (z. B. Nasenmuschelkaustik). Nach erfolgter Operation und einem ca. fünftägigen stationären Aufenthalt ist nach abgeschlossener Wundheilung - die ca. zwei Monate dauern kann - eine beidseitige normale Nasenatmung zu erreichen.

Oft ist die Ursache einer behinderten Nasenatmung eine alleinige Schwellung der Nasenmuscheln. Ursache sind hier sowohl allergische Faktoren sowie Herzkreislaufmedikamente als auch Regulationsstörungen der Gefäße der Nasenmuscheln. Sollte eine solche Ursache für die Beschwerden als verantwortlich angesehen werden, ist die ambulante elektrochirurgische Verkleinerung der Nasenmuscheln zur Besserung der Nasenatmung zu empfehlen.

Die erworbenen Erkrankungen, die insbesondere im Erwachsenenalter zu einer behinderten Nasenatmung führen, sind in der Regel allergischer Ursache oder aber beruhen auf einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Durch beide Erkrankungsbilder kommt es zu einer Anschwellung der Schleimhäute in der Nase und gegebenenfalls zu einer Polypenbildung in der Nase und den Nasennebenhöhlen mit der Folge der Einengung des Raumes in der Nase, sodass die Nasenatmung deutlich behindert wird. Zur Diagnostik dieser Erkrankungen reicht eine einfache endoskopische Untersuchung der Nase nicht, sondern häufig ist nun auch ein Allergietest sowie eine Computertomographie, also eine Bildgebung, der Nasennebenhöhlen erforderlich. Die Behandlung beruht auch hier auf einer Operation der Nase. Es werden die angeschwollenen Schleimhäute der Nasenmuscheln verkleinert (Nasenmuschelkaustik und/oder Teilentfernung der Nasenmuscheln) und im Falle einer chronischen Sinusitis müssen auch die Nasennebenhöhlen eröffnet und die hier befindlichen Polypen komplett entfernt werden. Sollte eine Verbiegung der Nasenscheidewand mit bestehen, wird diese im gleichen Eingriff begradigt. Auch nach diesen Operationen, die im Rahmen eines Eingriffs vorgenommen werden, wird der Patient nach ca. 7 Tagen entlassen und verfügt schon über eine deutlich freiere Nasenatmung, jedoch kann die Wundheilung und die entsprechende Nachsorge deutlich länger dauern. Sollte es auf Grund von Allergien zu einer entsprechenden Nasenatmungsbehinderung kommen, ist die Behandlung der Grunderkrankung neben der operativen Therapie ebenfalls notwendig. Diese erfolgt durch die Gabe von antiallergischen Medikamenten oder aber eine drei- bis fünfjährige Hyposensibilisierung.

Eine weitere Ursache für die Behinderung der Nasenatmung stellen Neubildungen des Nasenrachens dar. Hier kommt es zu einer Verlegung des hinteren Nasenausganges. Bei Kindern handelt es sich in der Regel um eine Vergrößerung der Rachenmandel (im Volksmund „Polypen“ genannt), die im Bedarfsfalle operativ entfernt werden kann. Auch bei Erwachsenen gibt es hier befindliche Neubildungen, die durch ihre Lage die Nasenatmung stark behindern können. Die Entfernung dieser Nasenrachentumoren und die feingewebliche (histologische) Untersuchung ist zur Verbesserung der Nasenatmung notwendig und ist zum Ausschluss eines bösartigen Geschehens unbedingt erforderlich.

Welche Ursachen kann anhaltender Schwindel haben - wie kann man behandeln?

Schwindel kann als Symptom sehr unterschiedlicher Erkrankungen auftreten. Aus diesem Grund wird oft die Konsultation verschiedener Fachärzte notwendig, um die Beschwerden abzuklären.

Eine Ursache für anhaltenden Drehschwindel mit Übelkeit und Erbrechen ist eine Funktionsstörung oder ein kompletter Ausfall eines Gleichgewichtsorganes. Derartig verursachter Schwindel hält meist mehrere Tage an und sollte mit einer Infusionstherapie zur Durchblutungsförderung stationär behandelt werden. Auch Infektionen mit Viren (z.B. Herpesviren, Grippeviren, Borrelien) können dieses Krankheitsbild hervorrufen. Hier ist zusätzlich zur Durchblutungsförderung noch eine antivirale und antientzündliche Therapie notwendig.

Eine weitere Ursache, für einen wiederkehrenden für Stunden anhaltenden Schwindel kann eine Stoffwechselstörung der Innenohrflüssigkeit sein. Dabei kommt es zu einem Überdruck im Gleichgewichtsorgan, welches wie ein häutiges Schlauchsystem aufgebaut ist. Dieser Schwindel tritt in unregelmäßigen Zeitabständen wieder auf. Gleichzeitig wird meist eine Hörminderung der tiefen Töne oder ein Ohrgeräusch empfunden. Zwischen den Schwindelanfällen kommt es anfangs zur Rückbildung der Symptome, im weiteren Krankheitsverlauf bleibt die Hörminderung bestehen, auch im schwindelfreien Zeitraum. Man spricht hier von einer Meniere-Krankheit. Hier ist eine Infusionstherapie zur Durchblutungsförderung sowie eine flüssigkeitsausschwemmende Therapie notwendig. Treten trotz der medikamentösen Therapie immer wieder Rezidive auf, sind operative Maßnahmen indiziert.

Operative Methoden sind sehr schweren Krankheitsverläufen vorbehalten, diese sind oft mit einem bleibenden Hörverlust verbunden und nur in Ausnahmefällen notwendig. Schwindel unter Belastung, nicht als Dauerschwindel oder Schwindelanfall auftretend, kann im Zusammenhang mit einer einseitigen Innenohrschwerhörigkeit und einem Ohrgeräusch auch Symptom eines gutartigen Tumors (Akustikusneurinom) am Hörnerven sein. Nach umfangreicher Diagnostik ist dann meist eine OP notwendig. Im Ausnahmefällen kann auch eine Bestrahlungstherapie angewendet werden. Verspannungen der Hals- und Rückenmuskulatur mit einer Funktionsstörung der oberen Halswirbelsäulen- und der Kopfgelenke können über Nervenverbindungen oder durch Einengung der Wirbelsäulengefäße (A. vertebralis) ebenfalls Ursache für Drehschwindel sein. Hier sind physiotherapeutische Behandlungen meist lindernd anzuwenden nach orthopädischer Diagnostik. Auch Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. Multiple Sklerose, Tumore) sowie Hirndurchblutungsstörungen können Schwindel verursachen. Hier kommen je nach Ursache medikamentöse oder chirurgische Therapien zur Anwendung.

Insgesamt ist Schwindel ein Symptom, welches oft eine interdisziplinäre Diagnostik und Therapie erfordert.

Klinik und Ambulanz

Informationen zur Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Klinikum St. Georg in Leipzig

OP-Informationen

Informationen zur OP an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde im Klinikum St. Georg in Leipzig

Lageplan

Lageplan der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Klinikum St. Georg in Leipzig

Belegabteilung MKG

Informationen zur Belegabteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Klinikum St. Georg in Leipzig

Dt.-frz. HNO-Tagung

Die Deutsch-französische HNO-Geselllschaft

Kontextspalte

Chefarzt
Dr. med.
Andreas Boehm Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig Tel.: 0341 909-2371 Fax: 0341 909-2381