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Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Klinikum St. Georg in Leipzig kommt eine wichtige Rolle in der Therapie von gut- und vor allem bösartigen Tumorerkrankungen zu. Die Strahlentherapie (Radiotherapie) kann alleine oder in Kombination mit einer gleichzeitigen Chemotherapie sowohl mit heilender als auch Beschwerde lindernder Bestimmung durchgeführt werden.
Eine Radio- bzw. Radiochemotherapie kann sowohl einer Tumoroperation oder einer alleinigen Chemotherapie vorausgehen als auch im Anschluss an diese Behandlungen medizinisch notwendig sein. Darüber hinaus kann bei einigen Krankheitsbildern ein Organerhalt mit damit verbundenem Funktionserhalt erreicht werden.
Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie bietet ihren Patienten nach Bedarf psychoonkologische, musiktherapeutische und soziale Unterstützung an.

Sprechzeiten

Strahlentherapeutische Spezialambulanz


Kontakt:
Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig
Telefon: 0341 909-2803
E-Mail: strahlentherapie(at)sanktgeorg.de

Information / Hinweis:Ansprechpartner: Schwester Susann, Frau Dretzke
Diese Sprechstunde ist nur nach Vorlage einer Facharztüberweisung zugänglich.
Bitte vereinbaren Sie, wenn möglich, vorab einen Termin.

Klinikdaten Mitarbeiter

Sekretariat Sandra Moser Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2801 E-Mail: sandra.moser(at)sanktgeorg.de
Oberarzt Dr. med. Andreas Schepper Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2801 E-Mail: andreas.schepper(at)sanktgeorg.de
Funktionsoberärztin Dipl.-Med. Elisabeth Winter Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2801 E-Mail: elisabeth.winter(at)sanktgeorg.de
Funktionsoberärztin Dr. med. Susanne Miethe Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2801 E-Mail: susanne.miethe(at)sanktgeorg.de

Leistunggspektrum

Die nach DIN EN ISO 9001 2008 zertifizierte Klinik für Strahlentherapie wird seit 04 / 2014 von Herrn Dr. med. André Liebmann geleitet. Neben ihm sind derzeit 2 Oberärzte, 2 Funktionsoberärzte und 2 Ärzte in Weiterbildung sowie 1 Fachärztin für Innere Medizin zur stationären bzw. ambulanten Therapie der Patienten in der Klinik tätig. Unsere radioonkologische Station umfasst 26 Betten (Doppel- und Einzelzimmer).

Jährlich werden etwa 800 Patienten mit onkologischen Krankheitsbildern unter ambulanten bzw. stationären Bedingungen behandelt. 

Als integraler Bestandteil des Onkologischen Zentrums am Klinikum St. Georg gGmbH und der nach DKG zertifizierten Organzentren für Mammakarzinome sowie Darmkarzinome bieten wir eine hochmoderne Radioonkologie an. Desweiteren sind wir Kooperationspartner des Nordwestsächsischen Brustzentrum und Kooperativen Darmzentrum Nord-Westsachsen (KDS)

Unser Leistungsspektrum umfasst dabei:

  • Integration der Radioonkologie in multimodale Therapiekonzepte mit kurativer oder palliativer Zielsetzung 
  • Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) 
  • Konformale 3D-geplante Radiotherapie 
  • Indikationsgebundene simultane Radiochemotherapie 
  • INTRABEAM®: intraoperative  Bestrahlung (IORT) bei Mammakarzinom in Kooperation mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Teilnahme an Multicenterstudien sowie internen und externen Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Tumornachsorge bestrahlter Patienten, z.T. in interdisziplinären Sprechstunden
  • Vermittlung psychoonkologischer und sozialer Unterstützung
  • Zweitmeinung

 

 

Patientenlexikon

Vereinfachende Erklärung einiger Fachbegriffe:

AHB:   Anschlussheilbehandlung zur Rehabilitation nach einer Krebsbehandlung, der Antrag an den Rentenversicherungsträger wird, das Patienteneinverständnis vorrausgesetzt, durch uns sowie der Tumorberatungsstelle eingeleitet. Sie wird in zertifizierten, landschaftlich reizvoll gelegenen Reha- Kliniken durchgeführt. Je nach Verfügbarkeit können dabei Patientenwünsche berücksichtigt werden.
Anamnese:  Krankengeschichte
Autogenes Training:   Methode der Entspannung,
Beam View:   Technische Vorrichtung zur Kontrolle der Patientenlagerung während der Bestrahlung, über einen Detektor können Bilder erzeugt werden, die einen exakten Lagevergleich zulassen.
benigne:   gutartig
Bolus:   0,5 - 1,0 cm dickes, silikonartiges Material, wird unmittelbar auf die Körperoberfläche aufgelegt. Ist in einzelnen Fällen zur besseren Bestrahlung sehr oberflächlich gelegener Strukturen notwendig.
Boost:   Durch Verkleinerung von Bestrahlungsfeldern erreichte lokale Dosiserhöhung (meist im oder in unmittelbarer Nähe zum Tumorgewebe zur Erzielung eines besseren Effektes).
Bronchoskopie:   Spiegelung des Bronchialsystems (Luftröhre, Hauptbronchen und Eingänge zu den Segmentbronchien, s.u. Endoskopie)
Chemoport:   Zur intravenösen Infusion von Chemotherapie wird ein kleines Reservoir (ca. 2cm groß) mittels einer kleinen Operation zumeist etwas unterhalb des rechten Schlüsselbeines implantiert und ein dünner Schlauch über die Achselvene in die obere Hohlvene gelegt. Es ist von außen kaum sichtbar. Der Vorteil ist eine sehr sichere, haut- und gefäßschonende Möglichkeit zur Gabe von Chemotherapie. Das Portsystem muss bei Nichtbenutzung regelmäßig gespült werden.
Chemotherapie:   Zumeist über Infusionen ("Tropf") oder Tabletten zugeführte Zellgifte, die Tumorzellen zerstören, oftmals werden mehrere Substanzen kombiniert. Die Wirkmuster sind unterschiedlich, Art und Stärke der Chemotherapie muss auf die jeweilige Tumorart aber auch auf Patientenalter, Zustand und Begleit- und Vorbehandlung abgestimmt sein.
Computertomographie (CT):   wird zur Diagnostik verwendet, im Rahmen der Bestrahlungsplanung: s.u. Planungs- Computertomographie
Dokumentation:   Sowohl medizinische Unterlagen des Patienten (die Bestrahlungstherapie betreffend) als auch die gesamten Unterlagen zur Bestrahlungsplanung/-durchführung müssen klar nachvollziehbar 30 Jahre aufgehoben werden.
Dosis:   "Stärke" der Bestrahlung (Einheit: Gray (Gy), "Einzeldosis" bezieht sich auf jeweils eine Fraktion, die "Gesamtdosis" auf die gesamte Strahlentherapie.
Einzeldosis:   s.u. Dosis
Endoskopie:   Spiegelung von Hohlorganen (bei uns meist Speiseröhre, Magen, Lunge, Darm und Harnblase) mittels eines flexiblen schlauartigen Gerätes. Über ein Endoskop können auch Gewebeproben entnommen werden und kleine medizinische Eingriffe durchgeführt werden.
Fatigue:   Anhaltende und quälende Form der Mattigkeit, die mehr oder weniger ausgeprägt eine sehr große Anzahl von Krebspatienten befällt. Die Thematik wird auf einer speziellen Webseite weiter erläutert: Fatigue
Fernmetastasen:   Absiedlung von zumeist über das Blut gestreuten Tumorzellen in "entferntem" Gewebe. Betroffen sind häufig Knochen, Leber, Lunge und Gehirn; die Häufigkeitsverteilung ist je nach Tumorart z.T. sehr unterschiedlich. Fernmetastasen können bedauerlicherweise auch noch nach langer Zeit auftreten. 
Fixation:   Unter Verwendung verschiedener Vorrichtungen und  Halterungen wird der Körper für die Bestrahlung gelagert. Bewegungen sollen dadurch vermieden werden.
Fixationsmaske:   Zur Bestrahlung im Kopf-Halsbereich wird in einem Wasserbad eine spezielles thermoplastisches Material vorsichtig erwärmt und danach angepasst. Mund und Nase bleiben frei. Markierungen werden außerdem im Gesicht und Hals  vermieden.
Fraktion:    Eine Bestrahlung ("Bestrahlungssitzung"), setzt sich zumeist aus
mehreren Feldern und Einstrahlrichtungen zusammen. Je nach Bestrahlungstechnik dauert sie mit Lagerung kaum mehr als 10 Minuten.
Ganzkörper-Skelettszintigraphie:   Genaue Methode zum Auffinden bzw. Ausschluss  von Knochenmetastasen, eine schwach radioaktiv markierte Substanz lagert sich dabei im Knochen an. Nach der Injektion muss bis zum Anfertigen der Aufnahmen hierfür ca. 2 Stunden gewartet werden.
Generalisation:   Tumorerkrankung mit bereits vorliegenden Fernmetastasen
Gesamtdosis:   s.u. Dosis
Histologie:   Makroskopischer und mikroskopischer feingeweblicher Befund von zu untersuchendem Gewebe (meistens ergänzt durch eine Vielzahl immunhistochemischer Marker). Er beschreibt u.a. die exakte Art des Gewebes, den Differenzierungsgrad (Reifegrad), die Ausbreitung von Tumorgewebe bezüglich Blutgefäßen und Lymphbahnen, ggf. den Befall von Lymphknoten sowie nach Operationen den Sicherheitsabstand zum gesunden Gewebe.
Hyperfraktionierung:   Bestrahlung mehr als einmal täglich, in der Regel 2x täglich (vormittags/ nachmittags) in definiertem Abstand.
Ileostoma:   Operativ angelegter künstlicher Dünndarmausgang durch die Bauchdecke.
Die Versorgung erfolgt durch eine spezielle selbstklebende Grundplatte und ein entsprechendes Beutelsystem.
interdisziplinär:   gemeint ist hier der enge fachliche Austausch zwischen den einzelnen Fachrichtungen der Medizin
Karzinom:   Tumor mit Ursprung in Epithelien (oberflächennahe "Deckschichten" sowohl "außen" (Haut) als auch "innen" an Schleimhäuten und Drüsengewebe (z.B. Lunge, Darm, Harnwege, Geschlechtsorgane, Brust). 
Keilfilter:   Unterschiedlich dickes, keilförmiges Zubehörteil zur gleichmäßigeren Bestrahlung schräger Oberflächen, ist bei einigen Bestrahlungstechniken notwendig.
Kollimator:   gemeint ist hier der drehbare "Bestrahlungskopf" am Linearbeschleuniger, er beinhaltet u.a. Dosimetriesysteme, Vorrichtungen zur Begrenzung der Bestrahlungsfelder, Zubehöreinschübe
Koloskopie:   Spiegelung des Dickdarmes (s.u. Endoskopie), zur genauen Beurteilung ist vorher mittels einer speziellen Trinklösung eine gründliche Darmreinigung erforderlich.
Kolostoma:   Operativ angelegter künstlicher Dickdarmausgang durch die Bauchdecke. Die Versorgeung erfolgt durch eine spezielle selbstklebende Grundplatte und ein entsprechendes Beutelsystem.
Kombiboard: s.u. Mammaboard
Krebsregister:   Einrichtung zur Sammlung von Daten über Auftreten und Häufigkeit von Krebserkrankungen. Die Bundesländer sind hierzu unter Wahrung des Datenschutzes verpflichtet.
Linac: kurz für Linearbeschleuniger (s.u.)
Linearbeschleuniger:   Komplexe technische Einrichtung zur Erzeugung einer hochenergetischen (liear beschleunigten) Elektronenstrahlung, die direkt oder indirekt (über Umwandlung in eine Photonenstrahlung) zur Bestrahlungstherapie verwendet wird.
Lymphknotenmetastasen:   Regionäre (meist in unmittelbarer Nähe eines Tumors) gelegene, mit der Lymphe ausgeschwemmte Tumorzellen, die sich in Lymphknoten angesiedelt haben (s.u. Metastasen). In ungünstigen Fällen können aber auch Lymphknoten weit von der ursprünglichen Geschwulst befallen sein, dies kann einer Fernmetastasierung entsprechen.
Lokalisation:   Technische Einrichtung (Simulator) zur Erprobung mit praktischer Umsetzung des Bestrahlungsplanes sowie zur Lagekontrolle, arbeitet vereinfacht wie ein Röntgendurchleuchtungsgerät. Es können Röntgenaufnahmen zur Lagekontrolle und Dokumentation angefertigt werden.
maligne:   bösartig (Ein Malignom ist ein bösartiger Tumor, er kann Gewebe massiv zerstören und Töchtergeschwülste (Metastasen) bilden), entspricht "Krebs"!)
Mamma:   "Brustdrüse" mit anhängendem Gewebe (sowohl bei Frauen als auch bei Männern)
Mammaboard:   (auch Kombiboard): Sehr moderne Vorrichtung aus Kohlefaser zur Lagerung der Patienten bei Bestrahlungen im Bereich des Oberkörpers und Bauches.
Metastase:   Tochtergeschwulst, das heißt Absiedlung eines bösartigen Tumors. Die Verbreitung kann sowohl über das Blut als auch über die Lymphe ("Gewebswasser") erfolgen, von einen Metastasierung spricht man bei einer bereits stattgehabten Absiedlung von Tochtergeschwülsten. s.u. Fernmetastasen/ Lymphknotenmetastasen
MLC (Multi-Leaf-Collimator):   Lamellenartige Vorrichtung zur individuellen Ausformung von Bestrahlungsfeldern zum Schutz von umgebenden gesunden Gewebe sowie zur homogeneren Bestrahlung von Tumorgewebe/ tumorverdächtigen Regionen. Die MLC sind im Bestrahlungsgerät montiert.
multimodale Therapie:   Im Gesamtkonzept der Behandlung kommen mehrere Therapiearten zum Einsatz (u.a. Chirurgie, Chemotherapie, Strahlentherapie). Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachrichtungen.
Orthovoltgerät:   Bestrahlungsgerät zur Behandlung relativ oberflächer, meist gutartiger Erkrankungen, die wirksame Endringtiefe der Strahlung ist begrenzt.
PEG:   Perkutane endoskopische Gastrostomie: Bei einer Magenspiegelung wird ein kleiner Schlauch (Sonde) durch die Bauchdecke gestochen und von innen mit einer Gegenplatte an der Magenwand befestigt. Mittels spezieller Sondennahrung wird dadurch die Ernährung ergänzt oder zeitweilig komplett übernommen.
percutan:   durch die Haut "hindurchgehend"
Planungs- Computertomographie:   Grundlage der modernen, 3-dimensionalen Bestrahlungsplanung, es wird demzufolge in der Bestrahlungsposition durchgeführt, die "Röhre" erzeugt mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder,  spezielle Anweisungen sind evtl. notwendig, ggf. kann Kontrastmittel gegeben werden, in der Regel erfolgen die Untersuchungen ohne Kontrastmittel.
Port:   s.u. Chemoport
Portfilm:   Spezielles Röntgenfilmkassettensystem, die hochenergetische Bestrahlung kann hierbei zur Lagekontrolle genutzt werden.
Prostata:   Vorsteherdrüse des Mannes unterhalb der Harnblase, sie umfaßt die Harnröhre und ist etwa kastaniengroß. Prostatakarzinome sind eine der häufigsten Krebsarten.
PSA:   wichtiger Tumormarker beim Prostatakarzinom
Radiochemotherapie:   Kombination von Strahlentherapie und Chemotherapie zur Erzielung eines besseren therapeutischen Effektes, kann simultan (gleichzeitig) oder sequentiell (nacheinander) erfolgen, umgangssprachlich wird jedoch bei einer Radio-chemotherapie die gleichzeitige, simultane Chemotherapie (in Stärke und Dauer abgestimmt!) zur Strahlentherapie gemeint
Radioonkologie: Wortschöpfung, welche die bedeutende Rolle moderner Strahlentherapie in der Geschwulstbehandlung mit multimodalen Therapiekonzepten unterstreicht und den zunehmenden Einfluss von kombinierten Radiochemotherapien hervorhebt.
Radiotherapie:   Synonym: Bestrahlungstherapie/ Strahlentherapie
Rehabilitation:   "Reha": im onkologischem Sinn Maßnahmen zur Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit (soweit zutreffend) bzw. zur allgemeinen körperlichen Kräftigung und seelischen Stabilisierung nach einer Therapie. Durch R. können aber auch trotz ausbleibender Heilung bestehende Leiden gelindert werden. Sie wird als erster Schritt meist als eine Kur angeboten (s. AHB).
Rektoskopie:   Spiegelung des Mastdarmes (s.u. Endoskopie)
Restaging:   erneutes Staging nach Beendigung einer Therapie
Simulator:   s.u. Lokalisation
Staging:   Durchführung von Untersuchungen (z.B. CT, MRT) zur Einschätzung der Ausbreitung einer Tumorerkrankung im Körper
Stent:   Röhrenförmiges Implantat zum Offenhalten von Speiseröhre, Gefäßen, Luftröhre oder Darm. Er wird meist endoskopisch oder radiologisch unter Durchleuchtung angelegt.
Supportivtherapie:   Maßnahmen zur besseren Verträglichkeit der Strahlen- und/ oder Chemotherapie und zur Reduktion von Nebenwirkungen
Szintigraphie:   bei uns meist Ganzkörper-Skelettszintigraphie oder Nierenfunktionsszintigraphie: Untersuchungsmethode, bei der eine schwach radioaktive Substanz gespritzt wird zur Untersuchung von Speicher- und Stoffwechselverhalten im Körper
TNM:   Internationales Klassifikationssystem, welches organspezifisch Größe und Ausdehnung des Tumors, Anzahl, Größe und Ausdehnung von geschwulstbefallenen Lymphknoten (engl. Nodes) sowie das evtl. Vorliegen von Metastasen beschreibt.
Tumor:   streng genommen nur geschwollenes Gewebe, wir aber umgangssprachlich zumeist im Sinne von bösartigem Geschwulstgewebe verwendet.
Tumormarker:   Spezielle tumorspezifische Substanzen, durch deren Analyse (z.T. nur begrenzt) insbesondere im Verlauf Aussagen über das Vorliegen, die Ausbreitung im Körper und die Prognose spezieller Krebserkrankungen gemacht werden können.
Tumorboard:   Ausführliche Diskussion von Krankheitsfällen (Diagnostik, Therapie, Verlauf) zwischen Ärzten aller beteiligten Fachrichtungen.
Vakuumkissen:   Lagerungsmittel, findet zumeist bei Bestrahlung von Extremitäten Verwendung. Es läßt sich ein paßgenauer Abdruck erstellen, hierdurch wird eine ruhige und stabile Lagerung während der Bestrahlung gewährleistet.
Verifikation:   Kontrolle der exakten Lage und somit korrekten Bestrahlung, kann mittels Beam View oder Portfilm erfolgen.
Visualisierung:   Methode der Entspannung, s.u. Webseite Entspannung/Sport 
Zystoskopie: Spiegelung der Harnblase (s.u. Endoskopie)
Zytologie:   Beschreibt Art und Verhalten von einzelnen, im Rahmen einer Probeentnahme zu untersuchenden Zellen.

Informationen zur Klinik

Informationen zur Strahlentherapie an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Klinikum St. Georg in Leipzig

Patienteninformationen

Patienten-Informationen für eine Strahlentherapie an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Klnikums St. Georg in Leipzig

Tumorberatungsstelle

Die Tumorberatungsstelle der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Klinikums St. Georg in Leipzig

Mammakarzinom

Strahlentherapie des Mammakarzinoms – Was erwartet mich?

Lageplan

Lageplan der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Klinikums St. Georg in Leipzig

Kontextspalte

Chefarzt
Dr. med.
André Liebmann Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig Tel.: 0341 909-2801 Fax: 0341 909-2821