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Institut für Pathologie und Tumordiagnostik

Das Institut für Pathologie und Tumordiagnostik versorgt neben dem Klinikum St. Georg in Leipzig weitere medizinische Einrichtungen in der Region mit diagnostischen Leistungen.

Das Institut wendet neueste Therapiemöglichkeiten in der Behandlung von Tumorerkrankungen an, die für eine exakte Diagnostik notwendig sind.
Nur ein genau charakterisierter Tumor lässt sich optimal und individualisiert behandeln.

Für verschiedene Tumoren wie das Mammakarzinom und das Kolonkarzinom wird die Bestimmung von relevanten Prognosefaktoren immer wichtiger. Andere immunhistochemische Untersuchungen können z. B. aufzeigen, ob die Anwendung verschiedener neuer Tumortherapien im Einzelfall erfolgversprechend ist.

Einsendungsschein

Klinikdaten Mitarbeiter

Sekretariat Simone Grimm Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2681 Fax: 0341 909-2686 E-Mail: chefarztsekretariat.ipt(at)sanktgeorg.de
Leitender Oberarzt Dipl.-Med. Andreas Plötner Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2681 E-Mail: andreas.ploetner(at)sanktgeorg.de
Funktionsoberärztin Klinische Pathologie Heike Bisanz Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-2681 E-Mail: heike.bisanz(at)sanktgeorg.de

Erreichbarkeit Stationen

Laborbereich Leitende MTA 0341 909-2676
Immunhistochemisches Labor Verantwortliche MTA 0341 909-2687
Zytologisches Labor 0341 909-2690
Obduktionsbereich Leitender Sektionsassistent 0341 909-2688

Leistungsspektrum

  • intraoperative Schnellschnittdiagnostik
  • Schnelleinbettung
  • Immunhistochemie
  • Molekularpathologie
  • Knochenmarkdiagnostik
  • Zytologie

Spezielle Methoden und Techniken

  • Kryokonservierung von Gewebsproben (Stickstoff und/oder -80°)
  • Enzymhistochemische Analyse von Motilitätsstörungen des Dickdarmes (Mb. Hirschsprung)
  • Analyse von Hormonrezeptoren und des HER 2 Proteins (CISH) am Mammakarzinom
  • Untersuchung der Hormonaktivität endokriner Tumoren

Das Einsendungsgut unseres Institutes setzt sich aus folgenden Fachgebieten zusammen

  • Allgemein- und Visceralchirurgie
  • Thoraxchirurgie
  • Traumatologie
  • Orthopädie
  • Urologie
  • HNO
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Gynäkologie
  • Pädiatrie/ pädiatrische Gastroenterologie
  • Neuroonkologie/Neurologie
  • Innere Medizin mit den Schwerpunkten
    • Hepatologie
    • Hämatologie
    • Gastroenterologie

Qualitätssicherung

Die DEKRA Certification hat dem Institut für Pathologie und Tumordiagnostik offiziell den erfolgreich bestandenen Prüfprozess und die Einführung des Qualitätsmanagementsystems entsprechend der Norm ISO 9001:2008 bestätigt.

Die Sicherung einer hohen Ergebnisqualität ist Maßstab der täglichen Arbeit im Institut.
Neben der fortlaufenden Weiterbildung u. a. durch Teilnahme an Veranstaltungen des Berufsverbandes Deutscher Pathologen und der  Internationalen Akademie für Pathologie werden die gesamten Arbeitsabläufe ständig überprüft und optimiert .

Seit Jahren nehmen die Mitarbeiter des Instituts für Pathologie und Tumordiagnostik aktiv an Ringversuchen zur Qualitätssicherung und am freiwilligen westsächsisch-thüringischen Qualitätszirkel "Peer Review" teil.

Ringversuche

Immunhistologische Untersuchungen gehören heute zu den grundlegenden diagnostischen Methoden in der Pathologie. Die Ergebnisse sind häufig wegweisend und damit entscheidend für die Therapieplanung. Korrekte, konstante und reproduzierbare Untersuchungsergebnisse sind daher unabdingbar. Die regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen dient somit der permanenten externen Qualitätskontrolle.

Deutsche Gesellschaft für Pathologie – Liste der Institute mit erfolgreicher Teilnahme

Sektion & Aufbahrung

Sektionsbereich

Die innere Leichenschau, üblicherweise als Obduktion oder Sektion bezeichnet, ist nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätskontrolle sowie der Aus – und Weiterbildung der klinisch tätigen Ärzte. Sie ist die letzte Möglichkeit sich einen Gesamtüberblick über die Erkrankungen des Verstorbenen zu verschaffen und klinische Symptome krankhaften Organveränderungen zuzuordnen. Dieses Verständnis kann den Ärzten bei ihrer weiteren Arbeit und den Hinterbliebenen bei der Bewältigung ihrer Trauerarbeit helfen.

Ein Teil der Obduktionen dient der Klärung versicherungsrechtlicher und arbeitsmedizinischer Fragen. Diese Fragen betreffen vor allem berufsbedingte Erkrankungen und ihre Wertigkeit in Bezug auf die Todesursache. Unter Umständen kann das Ergebnis der inneren Leichenschau Einfluss auf Höhe und Art der Hinterbliebenenrente haben.

Die Angehörigen erhalten auf Anfrage Auskunft über das Ergebnis der Sektion. Dabei geht es oft darum, ob bestimmte Erkrankungen des Verstorbenen auch bei Kindern und Enkeln auftreten können.

Aufbahrung

Angehörige können in der Aufbahrungshalle des Instituts in würdevoller Umgebung Abschied nehmen.

Die aufwendig rekonstruierte Aufbahrungshalle stammt aus dem Gründungsjahr des Krankenhauses und ist in der Art des ausklingenden Jugendstil gestaltet.

Kontextspalte

Chefarzt
Dr. med.
Volker Wiechmann Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig Tel.: 0341 909-2681 Fax: 0341 909-2686