Sie befinden sich hier

Inhalt

Zentrum für Komplementäre Medizin

Im Zentrum für Komplementäre Medizin werden erfolgreich westliche und asiatische Naturheilverfahren bei funktionellen Erkrankungen eingesetzt. Diese bieten zusätzliche Therapieoptionen zu den bereits etablierten Verfahren der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Psychologie.

Das Zentrum arbeitet fachübergreifend. Jeder stationäre Patient kann bei gegebener Indikation und in Absprache mit den behandelnden Ärzten das Angebot in Anspruch nehmen. Qigong-Kurse finden im Rahmen des Betriebssportvereins im Klinikum  St. Georg zum Teil krankenkassengefördert und, bei entsprechender Nachfrage, für Selbstzahler statt.

Patienten werden bei Bedarf auch nach ihrem Aufenthalt im Krankenhaus weiterbetreut. Interessierte können zu den Sprechzeiten in der Ambulanz des Zentrums für Komplementäre Medizin vorstellen.

Klinikdaten Mitarbeiter

Oberärztin | Fachärztin für Allgemeinmedizin, Traditionelle Chinesische Medizin, Manuelle Medizin (in Ausbildung) Anja Kupfer Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4782 E-Mail: anja.kupfer(at)sanktgeorg.de
Fachärztin für Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie, Klinische Hypnosetherapie, Blutegeltherapie Dr. med. Simone Wötzel Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4670 E-Mail: simone.woetzel(at)sanktgeorg.de
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Traditionelle Chinesische Medizin, Manuelle Medizin, Ärztliche Osteopathie (D.Ä.O.) Silvia Klapper Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-4972 E-Mail: silvia.klapper(at)sanktgeorg.de
Manuelle Therapie, Osteopathie, Traditionelle Chinesische Medizin, CMD-Therapeut, Kinder-Osteopathie Dipl.-Physiotherapeutin Mira Wehde Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Tel.: 0341 909-3360 E-Mail: mira.wehde(at)sanktgeorg.de

Behandlungsverfahren

Traditionelle Chinesische Medizin

Die chinesische Medizin hat über einen Zeitraum von über 5000 Jahren durch kontinuierliche Überlieferung und Weiterentwicklung ein komplexes Modell zum Verständnis unserer Körperregulation entwickelt.

Die Symptome, die ein Mensch bei einer Krankheit zeigt, wurden zunehmend nicht isoliert betrachtet und unabhängig voneinander therapiert. Vielmehr wurde durch fortwährende Beobachtung festgestellt, dass der Körper in Symptommustern reagiert. Diese Muster wurden systematisiert und über Generationen von Menschen ein Modell entworfen, wann ein Mensch mit welchem Muster reagiert.

Die chinesische Diagnose ist somit eine Diagnose unserer vegetativen Reaktionslage und deren Bedingungen. Für diese Diagnose sind keine Messungen nötig, sondern ein Erkennen der Muster durch Befragen und Betrachten des Menschen (z.B. Erscheinungsbild und Zungendiagnostik)  sowie durch Betastung der Körperoberfläche und des Pulses. 

Die richtige Diagnose ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Therapeutisches Ziel ist, aus dem Lot geratene regulative Prozesse wieder zu normalisieren. 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert die Behandlung auf fünf Säulen:

Akupunktur 

Bei der Akupunktur soll über Nadelung bestimmter Punkte, die auf bekannten Meridianen (Leitbahnen) liegen, eine Regulation gestörter Funktionskreise angeregt werden.  Die Auswahl der Punkte erfolgt nach Erstellen eines Befundes, den der Therapeut durch ausführliche Anamnese und Untersuchung erstellt. 

Tuina

Der chinesische Begriff für die Traditionelle Manuelle Form lautet TUINA. Es ist eine selbständige Therapieform und hat innerhalb des Konzeptes der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) einen hohen Stellenwert. 

Was ist TUINA Therapie?

Aus Sicht der westlichen manuellen Medizin:

Unter dem heutigen Begriff TUINA werden Schiebe- und Reibetechniken verstanden, die sowohl Akupressur, als auch Variationen der Druckbehandlungen der Meridian-Punkte enthalten (einschließlich der Sonderpunkte) und verschiedener Meridianregulationen, sowie Mobilisations- und Dehntechniken der Gelenke und Muskeln. 

Aus Sicht der chinesischen Medizin:

Durch die verschiedenen manuellen Techniken wird Qi und Blut in den lokalen, wie auch in den Ganzkörpermeridianen reguliert. Durch diese Stimulation werden dem Körper Impulse zur Harmonisierung von Yin & Yang und der fünf Wandlungsphasen mit ihren Funktionskreisen (chinesisches Organsystem) gegeben.

Kräutertherapie

In der chinesischen Phytotherapie werden vorwiegend Pflanzenteile (Wurzeln, Rinden, Blüten und Blätter), aber auch Mineralien und einige Tierprodukte verwendet. Sie werden in Zusammenstellungen (Rezepte) eingesetzt. Über sie ist es möglich defizil die Regulation der Funktionskreisläufe zu beeinflussen.

Diätetik

Diätetik geht über die geht über die reine Ernährung zum Lebenserhalt hinaus.

Nach Gesichtspunkten der westlichen Ernährungslehre steht der Bedarf an und die optimale Zusammensetzung von Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen, sowie Vitaminen Mineralien und Spurenelementen im Vordergrund.

In der TCM hingegen werden Konstitutionstypen und Symptom- und Krankheitsmustern entscheidende Bedeutung beigemessen. Den Nahrungsmitteln werden über ihre reine stoffliche Zusammensetzung hinaus verschiedene Qualitäten (Temperaturverhalten, Geschmacksrichtung, Wirkort) und regulative Kompetenzen zugeschrieben.  Einerseits werden sie zur Vorbeugung aber auch zur Mitbehandlung von Erkrankungen eingesetzt. 

Qi Gong 

 Qigong ist ein chinesisches Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationssystem zur Schulung des Körpers, der Atmung und des Geistes. Es wird zur Gesunderhaltung und Therapie eingesetzt und kann nach Anleitung später als Selbstübungsprogramm durchgeführt werden.

Als weitere Verfahren zur Behandlung der Körperregulation verwenden wir Schröpfen (Erzeugen von Unterdruck durch Setzen von Schröpfgläsern), Gua Sha (Schabetechnik auf der Haut), und Moxibustion (Erwärmung spezieller Körperpunkte)

Warum ist eine Kombination der westlichen und chinesischen Medizin sinnvoll?

Mithilfe des chinesischen Modells wird die Sicht auf die Gesamtregulation des Körpers erleichtert. 

Befindlichkeitsstörungen, die in der westlichen Medizin noch keinen Krankheitswert haben, sind hier einer Diagnose und Therapie zugänglich. 

Die chinesische Medizin liefert zur westlichen Regulationstherapie (medikamentös, physiotherapeutisch und naturheilkundlich) zusätzliche oben genannte therapeutische Möglichkeiten und erweitert damit das anwendbare methodische Spektrum.

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine medizinische Disziplin, die ausschließlich über eine manuelle Untersuchung Funktionsstörungen des Menschen diagnostiziert und therapiert. In die Untersuchung werden alle anatomisch zugängigen Strukturen einbezogen: das muskuloskelettale System, die inneren Organe, Schädelnähte, das Nerven- und Gefäßsystem. Folgende drei anatomisch-physiologische Prinzipien bilden die theoretische Grundlage in der Osteopathie: 

1. Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig

In unserem Körper ist jede Struktur so gebildet, dass sie ihre Funktion optimal ausführen kann. Verändert sich die Struktur z. B. durch einen Unfall, wird dadurch auch die Funktion beeinträchtigt. Andererseits kann auch ein anderer Gebrauch oder eine andere Belastung der Gewebe, z.B. durch Sportarten, oder eine andere Lebensweise, anatomische Strukturen verändern, z.B. entstehen Kalkeinlagerungen in Weichteilgeweben. 

Diese Prozesse sind dynamisch und gehen jederzeit vor sich.   

2. Der Körper ist eine biologische Einheit

Alle Strukturen und Funktionen sind untrennbar miteinander verbunden.. Nichts existiert für sich allein. Somit können auch Änderungen an einer Stelle, Auswirkungen in anderen Bereichen zur Folge haben. Folgen einer Einwirkung können sich sowohl über mechanische Ketten, als auch über eine veränderte Durchblutung, veränderte Stoffwechselvorgänge oder neurologische Ansteuerungen im Körper fortsetzten. Die Betrachtung des Körpers als eine Einheit schließt unser psychisches Befinden mit ein, auch wenn mit den Methoden der Osteopathie die Psyche des Menschen nicht direkt, sondern nur über die körperliche Präsenz angesprochen wird.

3. Der Körper besitzt selbstregulierende Mechanismen

In gewissem Umfang ist jeder Mensch in der Lage, störende Einflüsse wie Stress, Verletzungen oder Krankheitserreger selbst zu neutralisieren. Die Potenz dieser Selbstheilungsfunktionen ist von der Funktionsfähigkeit der Gewebe abhängig. Je besser die Durchblutung, je besser sympathisches und parasympathisches Nervensystem aufeinander abgestimmt sind, je weniger mechanischer Stress auf den Geweben lastet usw., desto eher kann der Körper auch über sein ganzes Potenzial verfügen.

Ziel osteopathischer Behandlungen

... ist es, diese Stressfaktoren für unsere Gewebe zu mildern oder auszuschalten, damit unsere Funktionen so optimal wie möglich ablaufen können.  

Historisch geht der Begriff der Osteopathie auf den amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still zurück. Im Jahre 1892 gründete er die erste Schule für Osteopathie in Kirksville im Bundesstaat Missouri, USA. Er formulierte auch die beschriebenen 3 Prinzipien. Seitdem wurde die Osteopathie in den USA und später auch in europäischen Staaten gelehrt und weiterentwickelt. Die therapeutischen Strategien wurden entsprechend neuer anatomischer und physiologischer Vorstellungen komplexer und die Methoden durch Erfahrungswerte erweitert. Es entstanden aber auch Spezialisierungen, z. B. auf das muskuloskelettale System (Chiropraktik, Manuelle Medizin) und auf das Schädel-Kreuzbein-System (Kraniosakrale Therapie). 

Klinische Hypnose/Hypnotherapie

Allgemeine Informationen zur Klinischen Hypnose/Hypnotherapie finden Sie in unserem digitalen Flyer.

Häufig gestellte Fragen:

Kann ich gegen meinen Willen hypnotisiert werden?

In seriöser psychotherapeutischer Hypnose lautet das Prinzip:
Sie werden nicht hypnotisiert, sondern Sie entscheiden sich dafür, unter Anleitung selbständig in Hypnose zu gehen. Dauer und Tiefe der Trance bestimmen Sie selbst, und Sie können die Trance jederzeit beenden. 

Kann ich mich nach der Hypnose an alles erinnern? 

Sie können sich nicht nur an die gesamte Sitzung erinnern, sondern Sie behalten auch sehr oft starke und bildhafte Eindrücke im Gedächtnis, die Sie nachhaltig bei der Umsetzung Ihrer in Trance entwickelten Lösungsstrategien begleiten und unterstützen. 

Kann Hypnose Dinge bewusst machen, mit denen ich nicht fertig werde?

Hochwirksame Schutztechniken sorgen dafür, dass immer nur die Themen bearbeitet werden, für die Sie zu dem jeweiligen Zeitpunkt bereit sind. 

Diese Schutztechniken sorgen auch dafür, dass Probleme in genau der Intensität behandelt werden, die zu Ihrer Lösung angemessen ist und für Sie gut zu verkraften ist. 

Verliert man unter Hypnose die Kontrolle, so wie man das in Show- Hypnose- Veranstaltungen sehen kann?

Show- oder Bühnen-Hypnose hat nichts zu tun mit seriöser Hypnosearbeit. Bei der Show- und Bühnenhypnose geht es um Unterhaltungseffekte, indem bereitwillige 'Opfer' scheinbar gegen ihren Willen absurde oder alberne Dinge tun, die sie angeblich nicht kontrollieren können und an die sie sich anschließend angeblich auch nicht mehr erinnern können. 

Im sicheren Rahmen der Hypnotherapie behalten Sie die volle Kontrolle über das, was bearbeitet wird und über das Tempo, in dem diese Arbeit vollzogen wird. 

Wie lang dauert eine Therapie?

Auch wenn eine Voraussage über die Dauer einer Therapie im Einzelfall immer schwierig ist, hat sich Hypnosetherapie als ein ausgesprochen schnell und nachhaltig wirksames Verfahren erwiesen. Daraus resultiert eine deutlich kürzere Behandlungsdauer als bei anderen psychotherapeutischen Verfahren.

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist eines der ältesten Therapieverfahren. 

Die Wirkung der Blutegeltherapie beruht auf einer Verbesserung des Blut- und Lymphflusses und einer lokal antientzündlichen Wirkung. Die Anwendung von Blutegeln ist insbesondere bei lokalen und segmentalen Erkrankungen erfolgversprechend.

Indikationen

  • Akute und chronische Beschwerden am Bewegungsapparat: Arthrosen, Myogelosen, rheumatische Erkrankungen einzelner Gelenke und Sportverletzungen
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen
  • Krampfadern, Unterschenkelgeschwüre, Durchblutungsstörungen nach Haut- und Gewebe-transplantationen
  • Weitere Indikationen: Gicht, Herpes zoster, Tinnitus, Hörsturz

Kontraindikationen

  • Blutungsneigung
  • Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • Schwere Nieren- und Lebererkrankungen
  • Immunsuppression

Behandlung

Bei der Blutegeltherapie kommen medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis)  zum therapeutischen Einsatz.  Die Tiere stammen aus definierten Fanggebieten und werden unter ständig wissenschaftlich kontrollierten Bedingungen gehalten.

Die Zahl der anzusetzenden Blutegel richtet sich nach dem Alter des Patienten, dessen Ernährungszustand und dem Krankheitsbild. Die Saugzeit beträgt zwischen 30 bis maximal 90 Minuten, bis die Blutegel sich von selbst lösen. Der Patient sitzt oder liegt während der Behandlung möglichst bequem und entspannt.

Nach dem Abfallen der Egel lässt man die Wunde noch einige Zeit nachbluten, um den positiven Effekt eines Aderlasses zu nutzen. Danach wird ein lockerer Verband angelegt. Die Behandlung sollte dann wiederholt werden, wenn die Wirkung nachlässt.

Naturheilverfahren

Einer der Urväter naturheilkundlicher Medizin in unseren Breiten war Pfarrer Sebastian Kneipp (1821–1897). Auf ihn geht die Gliederung der Naturheilkunde zurück. Wir beraten Sie hinsichtlich Ordnungs-, Ernährungs- und Bewegungstherapie.

Ordnungstherapie 

Die Strukturierung der äußeren und inneren Lebensordnung ist das Kernstück der Kneippschen Ganzheitstherapie. Der Mensch unterliegt inneren und äußeren Rhythmen, deren Gesetzmäßigkeiten auch als Chronobiologie bezeichnet werden. Rhythmik kann sich nur dann unbeeinträchtigt entfalten, wenn mit allen Dingen maßvoll umgegangen wird und die Lebensweise den natürlichen Rhythmen nicht widerspricht.

Dies gilt vor allem für:

  • geordnete familiäre und soziale Beziehungen
  • die Stabilisierung der Psyche und damit der emotionalen Ordnung
  • maßvoller und kluger Gebrauch von Speise und Trank
  • ausgewogenes Maß von Bewegung und Ruhe
  • richtiger Rhythmus von Wachen und Schlafen
  • Regulierung des Stoffwechsels

Ernährungstherapie

Mit der Ernährungstherapie ist es möglich, wichtige Grundfunktionen des Organismus zu pflegen und zu ordnen. Ernährung sollte vollwertig und vielseitig sein und nicht zu wenig und nicht zu üppig zu sich genommen werden. Jede einseitige Diät schwächt den Körper und führt nach Beendigung zu einer Gewichtszunahme über das Ausgangsgewicht hinaus. Einzig sinnvoll ist eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten auf Dauer. Für gewisse chronische Erkrankungen gibt es besondere Ernährungsempfehlungen, wie z. B. für Diabetes mellitus, Rheumaerkrankungen und Gicht.

Bewegungstherapie

Charakter der Kneippschen Bewegungstherapie ist eine aktive regelmäßige Bewegung ohne Leistungsdruck, denn nur die Körpergewebe, die regelmäßig genutzt und gefordert werden, bewahren ihre Struktur und Funktion. Sport verbessert aber nicht nur die Funktion des Bewegungsapparates, sondern trainiert auch das Herz-Kreislaufsystem, führt zu einer Normalisierung krankhafter Stoffwechselprozesse (z. B. von Diabetes mellitus) und stärkt das Immunsystem. Durch den vermehrten Blut- und Sauerstofftransport zum Gehirn wird die geistige Leistungsfähigkeit begünstigt und die mentale Entspannung gefördert.

Einordnung chinesischer und europäischer Naturheilverfahren

Die Kernaussagen der Kneipp’schen Ordnungstherapie werden unterstützt durch unsere physiologischen Kenntnisse und entsprechen dem Regulationsmodell der chinesischen Medizin. Unsere Körperfunktionen können umso reibungsloser ablaufen, je weniger sie von den äußeren Lebensumständen behindert werden. 

Die Ernährungstherapie in unserer Naturheilkunde entspricht dem aktuellen Stand der Ernährungsvorstellungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (Internetlink). Es gibt Empfehlungen für eine gesunde Ernährung und Kostformanpassungen bei speziellen Krankheiten (Diabetes mellitus, Gicht, Übergewicht, Bluthochdruck, KHK, Allergien, Tumorerkrankungen usw.). Die chinesische Medizin gibt Ernährungsempfehlungen in Anlehnung an den jeweiligen Befund, da sie davon ausgeht, dass unsere Nahrung unsere Regulationskompetenzen beeinflusst.   

Die Bewegungstherapie ist integraler Bestandteil unserer Physiotherapie und Sportmedizin. Aufgrund des zunehmenden Bewegungsmangels gewinnt auch der Freizeitsport an Bedeutung. In der chinesischen Tradition dienten spezielle Bewegungsformen dem körperlichen Ausgleich. Eine muskuläre Kräftigung oder die Behebung eines Bewegungsmangels waren damit nicht verbunden, da diese Defizite erst in neuerer Zeit durch unsere Lebensweise ein Problem darstellen. Asiatische Tradition und unser Freizeitsport sind in ihrem Ansatz verschieden und ergänzen sich daher gut. 

In der chinesischen Phytotherapie gibt es auch Rezepte, die der Patient im eigenen Haushalt umsetzen kann. Im wesentlichen wurde der Gebrauch der Pflanzen (und Tiere) über die vielen Jahrhunderte aber derart komplex ausgearbeitet und auf die Funktionsbefunde abgestimmt, dass die chinesische Pharmakologie nur in Zusammenhang mit der chinesischen Diagnostik und nach entsprechender Ausbildung anwendbar ist. 

Kosten & Kostenübernahme

Bei Mitbehandlung durch das Zentrum für Komplementäre Medizin im Rahmen einer stationären Therapie entstehen für den Patienten keine Kosten.

Bei einer ambulanten Behandlung werden die Leistungen nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abgerechnet. Dies sind Privatleistungen, die in der Regel nicht von gesetzlichen Kassen, oft jedoch von privaten Krankenversicherungen übernommen werden.

Allerdings hat es sich in letzter Zeit vermehrt gezeigt, dass sich auch die gesetzlichen Krankenkassen zunehmend den alternativen Heilmethoden öffnen. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrem Versicherer.

Osteopathische Behandlungen werden von vielen Krankenkassen anteilig übernommen.

Infos zum Zentrum

Informationen zum Zentrum für Komplementäre Medizin am Klinikum St. Georg in Leipzig

Osteopathie

Osteopathie Leipzig im Zentrum für Komplementäre Medizin am Klinikum St. Georg in Leipzig

Hypnose

Hypnotherapie mit Frau Dr. Wötzel am Klinikum St. Georg in Leipzig

Kontextspalte