Direkt zum Hauptmenü, Unterpunkte der Navigation, zum Inhalt.

St Georg Unternehmensgruppe

Molekularbiologie

Molekularbiologische Methoden ergänzen und erweitern seit ca. 10 Jahren routinemäßig die klassischen Verfahren zum Nachweis von Krankheitserregern. Bei den von uns eingesetzten Techniken wird spezifisches Genmaterial von Krankheitserregern unter Laborbedingungen vermehrt. Aus einer ursprünglich sehr geringen, nicht nachweisbaren Menge an Nukleinsäure entsteht ein Vielfaches des Ausgangsmaterials, welches nachgewiesen werden kann. Auch geringste Mengen werden mit diesem hochmodernen Verfahren in verschiedenen Untersuchungsmaterialien erkannt. Nicht nur der Erreger selbst, sondern auch seine Konzentration im Ausgangsmaterial kann bestimmt werden ("Viruslast").

Die Bedeutung dieser molekularbiologischen Methoden liegt insbesondere

  • im Nachweis von Infektionen, deren Verursacher durch Mikroskopie oder Anzucht nicht erfaßt werden, oder wenn klassische Verfahren sehr kompliziert bzw. langwierig sind - Nachweis von Infektionen, beí denen der Antikörpernachweis nicht möglich ist. Dazu zählen frische Infektionen, bei denen die Antikörperbildung noch nicht eingesetzt hat (z. B. HIV, Hepatitis B, Hepatitis C), oder Infektionen bei Patienten, die nachweisbare Mengen an Antikörpern nicht bilden können (z.B.HIV- oder andere immungeschwächte Patienten).
  • in der mengenmäßigen Erfassung von Erregern unter Therapie zur Kontrolle des Therapieerfolgs

 

Die Entwicklungen in der Molekularbiologie sind längst noch nicht abgeschlossen. Die Zahl der Erregerarten, die auf diese Weise nachgewiesen werden, vergrößert sich ständig.


Fußzeile

| nach oben