Molekularbiologische Methoden ergänzen und erweitern seit ca. 10 Jahren routinemäßig die klassischen Verfahren zum Nachweis von Krankheitserregern. Bei den von uns eingesetzten Techniken wird spezifisches Genmaterial von Krankheitserregern unter Laborbedingungen vermehrt. Aus einer ursprünglich sehr geringen, nicht nachweisbaren Menge an Nukleinsäure entsteht ein Vielfaches des Ausgangsmaterials, welches nachgewiesen werden kann. Auch geringste Mengen werden mit diesem hochmodernen Verfahren in verschiedenen Untersuchungsmaterialien erkannt. Nicht nur der Erreger selbst, sondern auch seine Konzentration im Ausgangsmaterial kann bestimmt werden ("Viruslast").
Die Bedeutung dieser molekularbiologischen Methoden liegt insbesondere
Die Entwicklungen in der Molekularbiologie sind längst noch nicht abgeschlossen. Die Zahl der Erregerarten, die auf diese Weise nachgewiesen werden, vergrößert sich ständig.