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Partnerschaft und Kooperation in regionalen und überregionalen Kompetenzzentren

Um dem Patienten die bestmögliche Behandlung zu bieten, ist das Klinikum St. Georg in Leipzig regional und überregional mit zahlreichen medizinischen Partnern vernetzt. Durch personellen Austausch und fachliche Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, soll das Wissen der Ärzte regelmäßig aktualisiert und für die Patienten gebündelt werden.

Evangelische Hochschule Dresden (ehs)

Das Klinikum St. Georg und die Evangelische Hochschule Dresden kooperieren bei der Durchführung des achtsemestrigen grundständigen Studiengangs Pflege dual (Bachelor of Science).

Das Studium richtet sich an Interessierte für den Pflegeberuf, die zeitgleich mit einem Ausbildungsabschluss einen akademischen Abschluss (Bachelor of Science) erwerben möchten. Die Studieninhalte beziehen sich auf die Anforderungen der pflegerischen Praxis in allen Feldern der Pflege. Dazu gehören die ambulante und stationäre Altenpflege, die Pflege im Krankenhaus und in anderen Einsatzfeldern von Pflegefachkräften.

Evangelische Hochschule Dresden

Geriatriezentrum Leipzig

Mit Gründung des Geriatriezentrums Leipzig im April 2007 vollzog das Klinikum St. Georg gGmbH einen weiteren wichtigen Schritt zur erfolgreichen Positionierung seiner selbst als Zentrum der geriatrischen Versorgung in der Region Leipzig. Seither gewährleistet das Geriatriezentrum Leipzig die regionale medizinische Versorgung älterer multimorbider  Menschen im ganzheitlichen Sinne und mit dem Ziel der möglichst langen Erhaltung ihrer Fähigkeit zur selbstständigen Lebensführung und sozialen Integration. So baut das Geriatriezentrum Leipzig auf den ständigen Erfahrungsaustausch und die enge Zusammenarbeit mit allen Partnern, die inner- und außerhalb des Klinikums im medizinischen und sozialen Bereich an der Betreuung älterer Bürger beteiligt sind und wirkt dadurch als motivierende und organisierende Kraft für die regionale geriatrische Patientenbetreuung.

Immundefektzentrum Leipzig (IDCL)

Als viertes deutsches und bereits gut etabliertes Zentrum seiner Art widmet sich das im März 2010 eröffnete Immundefektzentrum Leipzig (IDCL) in enger Kooperation mit der Jeffrey Modell Foundation (JMF) nicht nur der umfassenden Aufklärung über angeborene Immundefekte („Awareness“-Kampagnen), sondern auch der Erforschung ihrer vielfältigen Ursachen sowie der Verbesserung von frühzeitiger Diagnostik und Therapie. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Deutschen Selbsthilfe für angeborene Immundefekte (DSAI). Zur Etablierung neuartiger Immuntherapien sowie Verbesserung der Frühdiagnostik angeborener Immundefekte (Neugeborenen-Screening) arbeitet das IDCL darüber hinaus eng mit verschiedenen nationalen und internationalen Instituten wie beispielsweise dem Karolinska Institut Stockholm zusammen.tituten wie beispielsweise dem Karolinska Institut Stockholm zusammen.

Kooperatives Darmzentrum Nordwest-Sachsen

Im November 2006 gründeten die Vertreter von Klinikum St. Georg gGmbH, Kreiskrankenhaus Delitzsch GmbH, Kliniken des Muldentalkreises gGmbH, Kreiskrankenhaus Torgau „Johannes Kentmann“ gGmbH und Collm Klinik Oschatz gGmbH das Kooperative Darmzentrum Nordwest-Sachsen. Zentrales Ziel des Klinikverbundes ist die Verbesserung der komplexen Diagnostik und Therapie eines der häufigsten malignen Karzinome in Deutschland – des kolorektalen Karzinoms. Das Kooperative Darmzentrum Nordwest-Sachsen versteht sich hierbei als Unterstützung der jeweiligen lokalen Strukturen und widmet sich der Verbesserung der Versorgungsqualität betroffener Patienten durch Etablierung interdisziplinärer institutionsübergreifender Strukturen, Entwicklung von Behandlungspfaden und internen Standards sowie einer einheitlichen medizinischen Dokumentation.

Kooperation mit dem Drum Tower Hospital in Nanjing (China)

Bereits im Jahr 1998 wurde zwischen dem Klinikum St. Georg und dem Drum Tower Hospital in Nanjing eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, aufgrund derer seither ein reger und regelmäßiger Austausch an Fachpersonal zwischen beiden Häusern stattfindet. In den Bereichen Medizin, Wissenschaft, Forschung und Management profitieren beide Seiten seit nunmehr 13 Jahren erfolgreich voneinander. So trug die enge Zusammenarbeit der vergangenen Jahre beispielsweise zur Etablierung der Traditionellen Chinesischen Medizin am Klinikum St. Georg bei bzw. wurde am Drum Tower Hospital bereits im Jahre 2005 ein interdisziplinäres Tumorzentrum, insbesondere zur Behandlung von Magen-Darm-Tumoren, eröffnet.

Kooperation mit dem Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation (KfH)

Die Abteilung Nephrologie der Klinik für Klinik für Infektiologie/Tropenmedizin, Nephrologie und Rheumatologie fungiert zusammen mit dem KfH-Nierenzentrum Leipzig seit 1992 als überregionales Zentrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten sowie Nierenersatztherapie. Neben dem kompletten Spektrum an konservativer Diagnostik und Therapie werden alle Varianten der apparativen Nieren- und weiterer Organersatz- sowie Plasmatherapien sowohl im ambulanten als auch stationären Umfeld vorgehalten. Darüber hinaus erstreckt sich die Kooperation zwischen Klinikum und KfH auf den besonderen Behandlungs- und Versorgungsbedarf von Kindern und Jugendlichen mit terminaler Niereninsuffizienz, wobei das Einzugsgebiet der Kinderdialyse den gesamten Freistaat Sachsen umfasst.

Leipziger Kontinenzzentrum

Das seit 2004 bestehende Kompetenzzentrum begegnet dem auch heute noch häufig tabuisierten und verdrängten Thema der Harninkontinenz mit umfassender Aufklärung, Diagnostik und Therapie. Im interdisziplinären Behandlungszentrum, welches auf Initiative des Klinikums St. Georg und Herrn Dr. med. T. Kempe als niedergelassenem Facharzt für
Gynäkologie und Urologie ins Leben gerufen wurde, werden seither die umfassenden Erfahrungen von Ärzten verschiedener Fachgebiete gebündelt, wobei niedergelassene Urologen, Gynäkologen und Hausärzte gleichermaßen angesprochen sind. Unnötige
Doppeluntersuchungen können dadurch vermieden werden, so dass den Betroffenen eine schnelle und effektive ambulante Behandlung zuteil wird. Zudem stehen den Patienten für notwendige operative Eingriffe jederzeit die Erfahrungen der Ärzte am Klinikum St. Georg zur Verfügung. Der oftmals große Leidensdruck kann auf diese Weise häufig gelindert sowie die Lebensqualität für viele Patienten verbessert werden.

med in Leipzig

Der Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig e.V. (VFG) wurde im Jahr 2004 gegründet. Das Klinikum St. Georg ist als Mitglied Teil dieses Netzwerkes.

Nordwestsächsisches Brustzentrum (NWSB)

Im Nordwestsächsischen Brustzentrum vereinigen sich Kliniken einer ganzen Region, um in enger Kooperation die bestmögliche und wohnortnahe Versorgung von Patientinnen mit Brustkrebs zu sichern. Alle beteiligten Kliniken arbeiten nach einheitlichen und neuesten Empfehlungen der zuständigen nationalen und internationalen Fachgesellschaften zusammen, um die Heilungsaussichten für die Patientinnen weiter zu verbessern und die Früherkennung von Brustkrebs zu fördern. Leiteinrichtung für das NSWB ist das Brustzentrum am Klinikum St.
Georg gGmbH unter der Leitung von Prof. Dr. med. U. Köhler, welches erst im September 2010 von der
Europäischen Gesellschaft für Brustkrebserkrankungen (EUSOMA) erfolgreich rezertifziert

Telemedizinisches Kardionetzwerk Westsachsen (TKWS)

Telemedizinisches Schlaganfallnetzwerk Nordwestsachsen Nordwestsachsen (TESSA)

Um die flächendeckende Akutversorgung von betroffenen Schlaganfallpatienten – vor allem im ländlichen Raum – weiter zu verbessern, etablierte sich im Juli 2010 das Telemedizinische Schlaganfallnetzwerk Nordwestsachsen (TESSA) als drittes seiner Art in Sachsen. Per Videokonferenz ist es den Kollegen der Partnerkrankenhäuser im Großraum Nordsachsen seither möglich, einen spezialisierten Neurologen des Klinikums St. Georg bzw. der neurologischen Klinik des Fachkrankenhauses Hubertusburg jederzeit und unmittelbar in die Untersuchung und Mitbehandlung des betroffenen Patienten einzubeziehen. Beide Häuser verfügen über zertifizierte, regional tätige Schlaganfalleinheiten (Stroke Units) und damit über eine besondere Expertise auf diesem Gebiet. Binnen weniger Stunden nach dem Akutereignis können auf diese Weise die notwendige Diagnostik durchgeführt und gemeinsam die erfolgversprechendste Therapie für den Patient festgelegt werden.

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