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Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie mit Abteilung Palliativmedizin

Regionalanästhesie

In unserer Klinik führen wir ausgewählte Operationen in Regionalanästhesie durch. Die Regionalanästhesie schaltet den Schmerz in bestimmten Körperabschnitten aus, das Bewußtsein bleibt jedoch erhalten. Bei Bedarf kann der Patient zusätzlich ein Schlafmittel erhalten oder während der Operation auch Musik über Kopfhörer hören. Die Mittel zur örtlichen Betäubung können einmalig oder insbesondere auch zur Fortführung der Schmerztherapie nach der Operation über einen dünnen Schlauch (Katheter) wiederholt verabreicht werden.

Spinal- und Periduralanästhesie

Spinal- und Periduralanästhesie eignen sich für Eingriffe an den Beinen, in der Leiste und im Unterleib. Bei der Spinalanästhesie wird das Betäubungsmittel in den mit Nervenwasser (Liquor) gefüllten Raum eingespritzt, in dem sich auch das Rückenmark befindet. Die Einspritzung ist im allgemeinen nicht sehr schmerzhaft, da die Einstichstelle betäubt wird. Die Spinalanästhesie wirkt nach wenigen Minuten. Unterleib und Beine werden warm und gefühllos, die Beine können für mehrere Stunden nicht bewegt werden. Eine direkte Verletzung des Rückenmarkes ist praktisch ausgeschlossen, da das Rückenmark oberhalb der Einstichstelle endet. Selten treten nach der Spinalanästhesie - insbesondere bei jüngeren Menschen - stärkere Kopfschmerzen auf. Deshalb empfehlen wir Patienten unter 50 Jahren die Anwendung der Periduralanästhesie, bei der das Auftreten von Kopfschmerzen sehr viel seltener ist. Das Vorgehen und Wirken ist der Spinalanästhesie sehr ähnlich, nur wird bei der Periduralanästhesie das Betäubungsmittel in den schmalen Raum unmittelbar vor dem mit Nervenwasser (Liquor) gefüllten Duralsack (Periduralraum) gespritzt.

Plexusanästhesie in der Achselhöhle

Diese Form der Betäubung eignet sich für Eingriffe an der Hand und am Unterarm. Das Betäubungsmittel wird in die Gefäß- Nervenscheide in der Achselhöhle eingespritzt. Das Aufsuchen dieses Nervengeflechtes erfolgt mit einem elektrischen Nervenstimulator, ein kurzzeitiges Muskelzucken zeigt die richtige Lage an. Wie bei jeder anderen Form der örtlichen Anästhesie ist bei unzureichender Wirkung jederzeit ein Übergang zur Narkose möglich.

Andere Regionalanästhesien

Auch andere örtliche Betäubungsverfahren wie z.B. die Periduralanästhesie in Höhe des Brustkorbes, die Lokalanästhesie zur Chirurgie der Halsschlagader und andere Verfahren werden bei uns häufig verwendet. Auch eine Kombination von Regionalanästhesie und Narkose wird von uns favorisiert, da dies den Bedarf an Narkosemitteln verringern kann und ein wesentlicher Vorteil der Regionalanästhesie - eine weitgehend schmerzfreie Zeit nach der Operation - mit zum Tragen kommt.


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Kliniksteckbrief

Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 20, 1. Etage

Chefarzt Prof. Dr. med. Armin Sablotzki

Geschäftsführender Chefarzt
Prof. Dr. med. Armin Sablotzki
Beruflicher Werdegang

Sekretariat:
Tel. 0341 909-2570
Fax 0341 909-2568
E-Mail:  Bitte hier klicken

Oberärzte
Dr. J. Bartz
Dr. B. Kohlweyer
Dr. R. Ogrissek
Dr. M. Malcharek
Dr. U. Müntz


Anzahl Betten:
20

Zugehörigkeit Behandlungszentren 
Tumorzentrum (IBO)
Schmerzzentrum
Schwerbrandverletztenzentrum
Reanimationszentrum
Kooperatives Darmzentrum Nordwest-Sachsen

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