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St Georg Unternehmensgruppe

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Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie

Therapeutische endoskopische Maßnahmen

  • An der Speiseröhre:
    Behandlung von Blutungen, Behandlung von Krampfadern in der Speiseröhre (Ösophagusvarizen) mittels Gummibandligatur oder Injektionstherapie (Sklerosierung), Abtragung von Polypen (Polypektomie), Schleimhautabtragung (EMR = Endoskopische Mukosa-Resektion) oder -Destruktion (z.B. APC - Argon-Plasma-Coagulation, HALO-System) von Barrett-Dysplasie, Tumorvorstufen sowie Früh-Karzinomen oder anderen Tumoren in Frühstadien; Behandlung der Achalasie durch Ballondilatation oder Injektion von Botulinumtoxin, Aufdehnung (Bougierung, Ballondilatation) und Prothesenimplantation bei Engstellen der Speiseröhre oder Perforation, Fremdkörperentfernung, Endoskopische Behandlung des Zenkerschen Divertikel
  • Am Magen:
    Behandlung von Blutungen, Behandlung von Krampfadern im Magen (Fundusvarizen), Abtragung von Polypen (Polypektomie, Endoskopische Submukosa-Dissektion (ESD)), Schleimhautabtragung (EMR = Endoskopische Mukosa-Resektion) oder -destruktion (z.B. APC - Argon-Plasma-Coagulation) von Tumorvorstufen sowie Früh-Karzinomen, Aufdehnung (Bougierung, Dilatation) und Stentimplantation bei Engstellen im Magenausgangsbereich, Argon-Plasma-Coagulation (APC) bei Gefäßanomalien (Angiodysplasien, Teleangiektasien, GAVE-Syndrom) und okkulten Tumorblutungen, Anlage von Ernährungssonden (PEG = Perkutane Endoskopische Gastrostomie) in der klassischen Durchzugsmethode oder primär transkutan; Entfernung von PEG und insbesondere auch eingewachsener PEG (burried bumper); Fremdkörperentfernung
  • Am Dünndarm:
    Anlage von Ernährungssonden (PEJ = Perkutane Endoskopische Jejunostomie oder Jet-PEG), Abtragung von Polypen (Polypektomie), Schleimhautabtragung (EMR = Endoskopische Mukosa Resektion) oder -destruktion (z.B. APC - Argon-Plasma-Coagulation) von Tumorvorstufen sowie Früh-Karzinomen oder anderen Tumoren in Frühstadien, Aufdehnung (Dilatation) und Stentimplantation bei Engstellen, Argon-Plasma-Coagulation (APC) bei Gefäßanomalien (Angiodysplasien). Therapeutische Enteroskopie (ab Mitte 2008).
  • Dickdarm und Rektum:
    Endoskopische Abtragung von Polypen (Polypektomie), Abtragung auch ausgedehnter flacher Adenomen (EMR = Endoskopische Mukosa Resektion), Aufdehnung (Bougierung, Dilatation) von Engstellen des Darms z.B. bei Morbus Crohn oder postoperativen Stenosen, Überbrückung von Tumorstenosen mittels Metallgitterstents, Argon-Plasma-Coagulation (APC) bei Gefäßanomalien (Angiodysplasien) oder Tumorblutungen, Dekompression mit Sonden z. B. bei Pseudoobstruktion, Behandlung von Hämorrhoiden mittels Gummibandligatur oder Injektionstherapie (Sklerosierung)
  • An den Gallenwegen bei normaler und postoperativ veränderter Anatomie:
    Erweiterung der Einmündung des Gallenganges durch Schnitt (Papillotomie) oder Ballondilatation (Sphinkteroplastie), Entfernung von Gallengangssteinen, einschließlich mechanischer Lithotripsie oder durch Stoßwellen von außen (Extrakorporale-Stoß-Wellen-Lithotripsie / ESWL) oder intraduktaler Laser-Lithotrypsie, Therapie von Gallengangsstenosen und -leckagen als Folge von Operationen durch Aufdehnung (Bougierung, Dilatation) und Prothesenversorgung (Plastik- oder Metallstents) bei entzündlichen (z.B. primär sklerosierender Cholangitis) oder bösartigen Engstellen der Gallenwege (z.B. bei Pankreaskarzinom oder Klatskin-Tumoren), Abtragung von Tumoren an der Einmündung des Gallenganges (Papillektomie), Behandlung von Blutungen im Gangsystem, Einsatz perkutan transhepatischer Verfahren mit Cholangiographie (PTC), Cholangioskopie (PTCS) sowie Drainagen (PTCD) nach Versagen von endoskopischen Methoden, insbesondere infolge von Voroperationen an Magen, Dünndarm oder Gallenwegen, schwieriger Engstellen an den Gallenwegen oder Gallengangsteinen in der Leber.
  • Am Bauchspeicheldrüsengang bei normaler und postoperativ veränderter Anatomie:
    Erweiterung des Pankreasausführungsganges durch Schnitt (Papillotomie) bei Funktionsstörungen des Sphinkters mit wiederholten Bauchspeicheldrüsenentzündungen (Pankreatitiden), bei Pankreas divisum mit begleitenden Pankreatitiden, bei chronischer Pankreatitis in Kombination mit weiteren Verfahren, Aufdehnung (Bougierung, Dilatation) und Prothesenversorgung bei Engstellen des Pankreasgangsystems infolge von Entzündungen (insbesondere bei chronischer Pankreatitis), Behandlung von Pancreasgangleckagen oder -fisteln nach Unfällen oder infolge von akuten Entzündungen, Entfernung von Pankreasgangssteinen, ggf. mit Steinzertrümmerung mittels mechanischer Lithotrypsie oder durch Stoßwellen von außen (Extrakorporale-Stoß-Wellen-Lithotripsie / ESWL), Endoskopisch oder endosonographisch gesteuerte Drainagen von Pseudozysten oder Abszessen infolge von akuten oder chronischen Pankreatitiden über das Pankreasgangsystem oder durch die Wand des Magens oder des Zwölffingerdarmes (Zystogastro- oder Zystoduodenostomie), Endoskopische Nekrektomie von Pankreasnekrosen und -Abzessen im Rahmen einer Pankreatitis.
  • An der Leber: Anlage von Transjugulären Intrahepatischen Portosystemischen Shunts (TIPS,  Verbindung zwischen Pfortader und Lebervene); Elektrische Koagulation von Lebertumoren durch Radiofrequenzablation, sonographisch gestützte Anlage von Drainagen in Leberabszessen.

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Kliniksteckbrief

Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 1    (Station 1 II) 
Haus 20  (Endoskopie)

Eingangshalle des Zentralbaus

Chefarzt:
Professor Dr. med. Ingolf Schiefke

Leitender Oberarzt:
Dr. med. Ingo Wallstabe 

Sekretariat:
Telefon: 0341 909-2626
Telefax: 0341 909-2673
E-Mail :  Bitte hier klicken 

Anzahl der Betten 30

Die Klinik ist Bestandteil des
Zentrums für Innere Medizin

Endoskopie im Zentralbau (Haus 20)

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