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St Georg Unternehmensgruppe

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Tumorzentrum
Interdisziplinäres Behandlungszentrum für Onkologie - IBO

An der Behandlung von Tumorpatienten sind je nach der Art des Tumors und der Verlaufsform nahezu alle Fachbereiche des Klinikums beteiligt. Für die Basistherapien zählen die operative, die Chemo- und die Strahlentherapie bzw. Kombinationsverfahren. Dazu kommen sog. adjuvante Therapien, d.h. ergänzende oder unterstützende Behandlungen, z.B. Schmerztherapie, hormonelle Verfahren, Ernährungstherapie, psychologische Betreuung und physiotherapeutische Methoden. Für spezielle Behandlungssituationen besteht eine Palliativstation.

Die naheliegende Aufgabe bestand nun darin, die Spezialisten aus den verschiedenen Kliniken und Instituten so zusammenzuführen, dass jeder Patient mit einer onkologischen Erkrankung die Chance und die Sicherheit erhält, interdisziplinär und nach vereinbarten Regeln behandelt zu werden – unabhängig davon, in welcher der einzelnen Kliniken oder Abteilungen des Klinikums er aufgenommen wird.

Um dieses Prinzip praktikabel zu gestalten, wurden eine Reihe verbindlicher Regelungen eingeführt. Die wichtigsten sind:

  • Die Klinik, in die der Patient eingewiesen wird, übernimmt oder veranlasst die prätherapeutische Diagnostik oder ergänzt die vom einweisenden Arzt bereits durchgeführten Maßnahmen.
  • Die Befunde werden den Kliniken von den Ärzten aus den anderen, einzubeziehenden Fachabteilungen des Klinikums automatisch zur Verfügung gesteht. Aus der daraus resultierenden gemeinsamen Bewertung resultiert der Behandlungsvorschlag, der dann von der Klinik, von welcher der Patient aufgenommen wurde, durchgeführt wird.
  • In allen Stationen, in denen Tumorpatienten behandelt werden, finden regelmäßig interdisziplinäre onkologische Visiten statt. Der Patient erhält damit die Gelegenheit, alle Ärzte, die zu seiner Behandlung beitragen - auch wenn sie aus anderen Fachabteilungen kommen – direkt am Krankenbett kennenzulernen. Durch die interdisziplinäre Visite wird der Krankheitsverlauf beurteilt, geprüft, ob der eingeschlagene Weg sich bewährt, wie die Weiterbehandlung erfolgen soll u.ä.
  • Die ärztliche „Gesamt“verantwortung für den Patienten, zu der auch die Entscheidungsbefugnis bei Meinungsunterschieden gehört, liegt bei der Klinik, die den Patienten stationär betreut. In den meisten Fällen wird das die Klinik sein, die den Patienten aufgenommen hat. Dort findet er auch seinen ständigen ärztlichen Ansprechpartner für alle Probleme während des gesamten Aufenthalts im Klinikum.

Mit diesen und einer Reihe weiterer Organisationsregeln wollen wir vermeiden, dass der Patient innerhalb des Klinikums durch die verschiedensten Behandlungsstellen geschleust wird. Im Gegenteil, die Ärzte aus den verschiedenen Fachkliniken kommen zum Patienten Ein großer Teil der interdisziplinären Beratungen und der gemeinsamen Auswertung der Befunde findet dann im „Hintergrund“ statt.

Außerdem wurden für die fachübergreifende Behandlung der Tumorpatienten wurden bestimmte Dokumentationsregeln und spezielle Maßnahmen der Qualitätssicherung vereinbart.

Für die laufende Organisation und Weiterentwicklung der Betreuung der Tumorpatienten wurde das „Interdisziplinäre Behandlungszentrum für Onkologie“ (IBO) gegründet. Es ist ein ständiges Beratungsgremium, in dem alle an der Behandlung von Tumorpatienten integrierten Kliniken und Spezialisten vertreten sind. In diesem Gremium wird die laufende Arbeit ausgewertet und die weitere Entwicklung dieser speziellen Betreuungsform geplant.

Innerhalb des IBO besteht an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe für die Behandlung von Patientinnen mit Mamma-Karzinom ein spezielles Brustzentrum. Aufgrund einiger Besonderheiten der Behandlungsstrategien dieser häufigen bösartigen Tumorerkrankung ist nach internationalen Erfahrungen eine spezielle Behandlungsorganisation zweckmäßig. Dies ist u.a. auch bedingt durch die mit zur Gesamt-Betreuung gehörenden Maßnahmen des Wiederaufbaus der Brust.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten "Chirurgische Onkologie" der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie und der "Tumorberatungsstelle".

Die  Krebsliga unterstützt als Förderverein das Interdisziplinäre Behandlungszentrum für Onkologie am Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig. Das Haus Leben Leipzig - ein Projekt des IBO - ist ein Begegnungszentrums für Krebskranke und Angehörige.

Das IBO wird geleitet von
Dr. med. Luisa Mantovani (1. Sprecherin) und
Prof. Dr. med. Arved Weimann (2. Sprecher).

Vorstand:
Dr. med. Luisa Mantovani (1. Sprecherin)
Prof. Dr. med. Arved Weimann (2. Sprecher)
Pflegedienstleiterin Simone Flieger
Dr. med. Angelika Friedrich
Dr. med. Volker Wiechmann
Prof. Dr. med. Uwe Köhler


Rechter Bereich

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Steckbrief

Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Strasse 141
04129 Leipzig
Haus 2

Chefärztin Dr. med. Luisa Mantovani Löffler

Chefärztin
Dr. med. Luisa Mantovani Löffler
Beruflicher Werdegang

Koordinierung:
Anje Potempa
Telefon: 0341 909-2350
Telefax: 0341 909-2326

E-Mail:  Bitte hier klicken 
Internet  www.sanktgeorg.de/?onkologiezentrum

Onko-Hotline:
Internistische Onkologie und Hämatologie:
0341 909-40 45
Radioonkologie:
0341 909-45 92
Allgemein- und Visceralchirurgie:
0341 9 09-4587 / -2200
Gynäkologie:
0341 909-4914
Pathologie:
03 41 909-26 80
Gastroenterologie:
0341 909-4879

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