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26.03.2015 17:54

St. Georg berät bei Krankenhausbau in Afrika

Architekten bauen zwei Krankenhäuser für Nichtregierungsorganisation

Ärzte der Klinik für Plastische und Handchirurgie begrüßen zwei Architekten im St. Georg

BU: v. l. n. r.: Baubeauftragter Bertram Hoffmeier, Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Adrian Dragu, Christine Lara (USA), Assistenzarzt Martin Schreiber, Suleiman Nazier (Südafrika)

Mitte März besuchten zwei Architekten aus Südafrika und den USA das Klinikum St. Georg in Leipzig, um sich über die technische Ausstattung, bauliche Besonderheiten und die strukturelle Ausrichtung eines modernen Krankenhauses zu informieren.
Die beiden Architekten unterstützen die Nichtregierungsorganisation „Partners in Health“ (PIH) bei dem Bau von Krankenhäusern in Sierra Leone und Liberia – zwei Länder, die unter anderem stark vom Ebolafieber betroffen sind.

Vor allem für die sechs neuen Operationssäle und die damit verbundenen Abläufe interessierten sich die beiden Architekten.
Darüber hinaus besichtigten die Gäste noch die Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme und das Schwerbrandverletztenzentrum.

„Wir hoffen, einen guten Einblick in bauliche und klinische Krankenhausprozesse vermittelt zu haben, und stehen selbstverständlich für weitere Anfragen jederzeit zur Verfügung“ sagte Privatdozent Dr. Adrian Dragu, Chefarzt der Klinik für Plastische und Handchirurgie mit Schwerbrandverletztenzentrum im Klinikum St. Georg.
Auch wenn die Voraussetzungen und Möglichkeiten in Sierra Leone und Liberia ungleich schwieriger sein werden, bedankten sich die Besucher für die gewonnen Eindrücke, die in die Entwicklung der Krankenhäuser einfließen werden.

„In regelmäßigen Abständen werden wir über das Projekt auf dem Laufenden gehalten. Wir unterstützten das Engagement der Organisation und ihrer Beteiligten, die medizinische Infrastruktur in dieser Regionen aufzubauen.“, betonte Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums St. Georg.

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Über „Partners in Health“
Durch den Aufbau langfristiger strategischer Partnerschaften mit lokalen Kliniken, Regierungen und Schwesterorganisationen verfolgt Partners in Health zwei übergeordnete Ziele:

  1. die Vorteile der modernen medizinischen Wissenschaft zu den Menschen zu bringen, die sie am dringendsten benötigen und
  2. eine wirksame Waffe gegen die Verzweiflung in der Welt zu bieten

PIH bringt die Ressourcen der führenden medizinischen Institute der Welt und die gelebte Erfahrung der Ärmsten der Welt zusammen, um eine moralische Solidarität zu schaffen, statt Almosen zu verteilen.

Weitere Informationen zu Partners in Health und zu den aktuellen Klinikprojekten in Sierra Leone und Liberia finden Sie im Internet unterhttp://www.pih.org.

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