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Ihr stationärer Aufenthalt in der Klinik für Akutgeriatrie

Aufnahme

Die Aufnahme in unsere Klinik erfolgt, wenn akutgeriatrischer Behandlungsbedarf besteht. Das bedeutet, dass gleichzeitig eine Krankenhausbehandlung und eine Frührehabilitation benötigt werden. Dadurch soll vermieden werden, dass bei akuter Erkrankung eine Phase langer Immobilität entsteht.

Unsere Patientinnen und Patienten sind in der Regel über 70 Jahre alt. Sie kommen zu uns aus der Notaufnahme, von anderen Stationen zum Beispiel nach einem Knochenbruch, oder werden vom Hausarzt eingewiesen.

Behandlung

Die Behandlung in unserer Klinik nimmt in der Regel zwei Wochen in Anspruch. In dieser Zeit sollen unsere Patientinnen und Patienten nach Möglichkeit soweit behandelt und frührehabilitativ beübt werden, dass eine Entlassung nach Hause gelingt. Wenn sich dies nicht abzeichnet, wird spätestens in der zweiten Woche mit der Planung einer Versorgung ab der geplanten Entlassung begonnen. Dazu werden auch die unmittelbar benötigten Hilfsmittel rezeptiert.

Am ersten und zweiten Behandlungstag lernen Sie unsere Physio- und Ergotherapeuten, bei Bedarf unsere Logopäden und unsere Sozialarbeiterin, kennen. Pflegekräfte und Ärzte kümmern sich ab der Aufnahme um Sie und legen mit Ihnen den Behandlungsplan sowie die Behandlungsziele fest. Wenn nötig, werden Untersuchungen angemeldet und mit Ihnen besprochen. Eine ärztliche Visite findet wochentäglich statt. Den konkreten Tagesablauf eines Wochentags finden Sie auf der Rückseite des Flyers.

Entlassung

Die Entlassungen finden vormittags statt, meistens bis 11 Uhr. Über den Entlassungstermin werden Sie rechtzeitig informiert. Mit Ihrer Einwilligung bereiten wir schon während Ihres Aufenthaltes Ihre Entlassung sorgfältig vor. Benötigen Sie mehr Hilfe und Unterstützung im Alltag, sorgen wir durch ein strukturiertes Entlassungsmanagement für eine Anpassung der zukünftigen Pflege an Ihren neuen Bedarf. Wenn Sie nicht abgeholt werden können, organisieren wir einen Transport für Sie.

Wenn möglich, sollte umfangreiches Gepäck schon am Tag vor der Entlassung gepackt und von Ihren Angehörigen abgeholt werden, da die Ladekapazität der Krankentransportfahrzeuge begrenzt ist. Achten Sie bitte besonders auf Zahnprothesen, Hörgeräte und Ladekabel.

Arztbrief und Medikamentenplan werden Ihnen am Entlasstag ausgehändigt.

Tagesablauf auf Station 10.1 (Montag bis Freitag)

ab 06:30 UhrWecken und morgendliche Grundpflege
08:00 bis 08:30 UhrFrühstück
ab 08:30 UhrEinzel- und Gruppentherapien, Visiten
12:00 UhrMittagessen
12:45 bis 14:00 UhrMittagsruhe
14:00 bis 16:00 Uhrweitere Einzel- oder Gruppentherapien
14:30 UhrKaffeezeit
14:00 bis 18:00 UhrBesuchszeit
ab 18:00 UhrAbendessen
ab 19:00 UhrVorbereitungen zur Nachtruhe
ab 21:30 Uhrabendlicher Rundgang des Nachtdienstes
22:00 UhrNachtruhe mit nächtlichen Rundgängen des Nachtdienstes

Das sollten Sie mitbringen – Liste wichtiger Utensilien

Wichtige Unterlagen

  • Krankenkassenkarte
  • Zuzahlungsbefreiung
  • Kontaktdaten der Angehörigen (Name, Adresse, Telefon)
  • Medikamentenliste (insbesondere bei Dauermedikation)
  • Medizinische Ausweise (zum Beispiel Impfausweis, Blutverdünner, Herzschrittmacher)
  • Kopien von Patientenverfügung und/oder Vorsorgevollmacht
  • Pflegeüberleitung aus dem Pflegeheim oder vom Pflegedienst

Vorhandene Hilfsmittel

  • Rollator, Gehstock, Rollstuhl (sofern transportabel)
  • Brille, Hörgerät, Zahnprothesen
  • Prothesen, Orthesen, Thrombosestrümpfe, etc.

Bekleidung

  • feste Schuhe (inklusive feste Hausschuhe)
  • alltägliche bequeme Straßenkleidung oder Trainingsanzug
  • Wechselwäsche

Beschäftigung (Auswahl)

  • Lesematerial, Rätsel
  • gegebenenfalls Tablet, Handy inklusive Ladekabel (Wertgegenstände auf eigene Verantwortung)
  • Kopfhörer für eigene Geräte

Hygiene

  • Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnprothesenreiniger, Haftcreme
  • Duschbad, Seife, Hautpflegemittel
  • Kamm, Haarbürste
  • Rasierapparat mit Zubehör
  • gegebenenfalls Inkontinenzmaterial
  • Stoma-Artikel

Häufige Fragen und Antworten

In welchem Zeitrahmen finden Untersuchungen und Behandlungen statt?

Je nach Art und Schwere der Erkrankungen finden Diagnostik und Therapie in der Regel in der Zeit zwischen 08:00 und 16:00 Uhr statt, im Notfall jederzeit.

Bitte beachten Sie, dass dies auch während der Besuchszeit sein kann.

Wann können mich meine Angehörigen besuchen?

Besuchszeit ist täglich zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass es auch während der Besuchszeit zu Untersuchungen und Behandlungen kommen kann.

Wie können Angehörige unsere Patienten vor Ort unterstützen?

In bestimmten Erkrankungssituationen (schwere Demenz, akute Verwirrtheit, lebensbedrohliche Erkrankung) kann es wichtig sein, dass Sie viel Zeit bei Ihrem Angehörigen verbringen.

Wir sprechen Sie an, wenn dies auch außerhalb der Besuchszeiten hilfreich ist und bitten Sie, auch Ihre Überlegungen diesbezüglich an uns heranzutragen.

Umfangreiches Gepäck bitten wir, einen Tag vor der Entlassung schon abzuholen. Dies entlastet die Krankentransporte.

Wer hilft mir bei der Planung zukünftiger Pflege und Versorgung?

Für diesbezügliche Fragen steht Ihnen unser Sozialdienst wochentags von 08:00 bis 14:30 Uhr zur Verfügung (Telefon 0341 909-4164).

Wen frage ich zu medizinischen Themen?

Bei der wochentäglichen Visite können Sie den Stationsärzten Ihre Fragen stellen. Ihre Angehörigen können mit Ihrem Einverständnis wochentags von 15:00 bis 16:15 Uhr mit dem Stationsarzt sprechen.

Wer weiß, was im Stationsalltag gebraucht wird?

Unsere Pflegekräfte helfen Ihnen in diesen Angelegenheiten gern weiter. Zudem steht unser Geriatriekoordinator telefonisch unter 0341 909- 4711 für Fragen zur Verfügung.

Welche Telefonnummer hat die Station?

Station 10 I: 0341 909-2666

Wie kann ich sonst in Kontakt treten?

Alternativ können Sie Ihr Anliegen an die Mailadresse akutgeriatrie@sanktgeorg.de senden oder im Kliniksekretariat anrufen (0341 909-4701).

Welche technische Ausstattung steht mir zur Verfügung?

Unsere geriatrische Station verfügt über Fernseher, Telefone und W-LAN. Ein Telefon können Sie bei uns anmelden gegen Hinterlegung einer Kaution von 50,00 Euro.

Eine weiblich gelesene Ärztin und zwei Pflegekräfte stehen an einem Stationswagen in einem Krankenhausflur.

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