Sie befinden sich hier

Inhalt

TESSA Netzwerk

TESSA - Telemedizinisches Schlaganfallnetzwerk Nordwestsachen

Der Schlaganfall ist ein zeitkritischer Notfall und bedarf einer schnellen Diagnostik und suffizienter Therapie. Um auch außerhalb von neurologischen Zentren eine flächendeckende Versorgungsstruktur für Schlaganfallpatienten zu gewährleisten, hat das telemedizinische Schlaganfallnetzwerk Nordwestsachsen (TESSA) im Juli 2010 seinen Regelbetrieb aufgenommen. Neben dem Klinikum St. Georg in Leipzig ist auch dessen Standort in Wermsdorf, das Fachkrankenhaus Hubertusburg, eines der betreuenden Zentren für derzeit acht Partnerkrankenhäuser. Im Rahmen dieses Netzwerkes werden Patienten mit akuten Schlaganfallsymptomen vorgestellt. Außerdem ist es möglich, Patienten mit Hirninfarkten und Hirnblutungen in den beteiligten Partnerkrankenhäusern mit den Mitteln der Telemedizin noch besser und schneller zu versorgen und gegebenenfalls einer intravenösen- und/oder einer intraarteriellen Thrombolysetherapie bzw. endovaskulären Therapie zuzuführen. Dies erhöht die diagnostische und therapeutische Sicherheit für Patienten mit Hirninfarkten.

Netzwerkarbeit

In Sachsen sind seit 2008 insgesamt drei Schlaganfallnetzwerke zur telemedizinischen Mitbeurteilung von Patienten mit akutem Schlaganfall etabliert. Alle drei Netzwerke arbeiten auf Grundlage der Rahmenvereinbarung „Schlaganfallnetzwerke Freistaat Sachsen“ vom 01.08.2008 und der 2. Ergänzungsvereinbarung vom 01.01.2020. Die Strukturen der Netzwerke unterscheiden sich in der Anzahl der Zentren, der Anzahl der telemedizinisch vernetzten Kooperationskrankenhäuser und der Anzahl der erfolgten telekonsiliarischen Leistungen, die abgedeckten Flächen sind vergleichbar. Der Beitritt zur Rahmenvereinbarung wird durch den Landesverband der sächsischen Krankenversicherer und der sächsischen Krankenhausgesellschaft entschieden. Die detaillierten Aufgaben der Netzwerkzentren, sowie der zugehörigen Kooperationskrankenhäuser, sind in der Rahmenvereinbarung und in Kooperationsvereinbarungen mit den Kooperationskrankenhäusern geregelt.

Aktuelles

Mehrfach im Jahr finden Fortbildungsangebote statt, welche durch die Klinikzentren des Netzwerkes organisiert werden. Außerdem findet einmal jährlich ein Netzwerktreffen statt, bei welchem aktuelle Fallzahlen und Statistiken verglichen, aber auch strukturelle und finanzielle Aspekte besprochen werden. 

Die Termine werde hier fortlaufend aktualisiert. 

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung

Das Erreichen eines einheitlichen Behandlungsstandards ist essentiell für die Versorgung von akuten Hirninfarkten. Um Abläufe und Kommunikation bestmöglich zu gewährleisten unterliegt das Netzwerk regelmäßigen Qualitätssicherungen mit Erhebung der jährlichen Fallzahlen, Durchführung von Fallpräsentationen und Fortbildungen für die Kooperationspartner. Die Daten von Patienten, welche aus einem externen Klinikum einer Stroke Unit des Klinikum St. Georgs zugeführt werden, werden durch die „Qualitätssicherung Schlaganfall Nordwestdeutschland“ erfasst.

Downloads/Medien

Zentren

Externe Kooperationspartner

Blick auf das Schloss Hubertusburg.

Telekonsil

Zwei Personen schauen auf Bildschirme, eine zeigt darauf.

Technik

Kontakte

Vier Personen schauen in eine Akte.

Kontextspalte

Chefarzt
Facharzt für Neurologie und Spezielle Schmerztherapie
PD Dr. med. habil.
Torsten Kraya Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig Tel.: 0341 909-3701
Chefarzt
Dr. med.
Piotr Sokolowski Gebäude 63
04779 Wermsdorf Tel.: 034364-6-2556 Fax: 034364-6-2632
Netzwerkkoordinatorin
Ärztin in Weiterbildung Maximiliane Hantel Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig Tel.: 0341 909-4263