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Minimalinvasive (endoskopische) gynäkologische Operationen

Nahezu alle Operationen bei gutartigen gynäkologischen Erkrankungen können heutzutage minimal-invasiv durchgeführt werden. Auch bei frühen Stadien von bösartigen gynäkologischen Erkrankungen können die erforderlichen radikalen operativen Eingriffe in zertifizierter Qualität unter Berücksichtigung der Leitlinien per so genannter „Schlüsselloch-Chirurgie“ durchgeführt werden.

Diese minimalinvsiven (endoskopischen) Operationstechniken haben die klassischen Operationen durch Bauchschnitt in unserem Fachbereich weitgehend ersetzt. So liegt der Anteil von Bauchschnitten bei Gebärmutteroperationen wegen gutartiger Erkrankungen bei unter 8%. Das Klinikum St. Georg ist im Zentrum für minimalinvasive gynäkologische Operationen nach den Richtlinien der „Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische und Geburtshilfliche Endoskopie e.V" (MIC Zertifikat) zertifiziert.

Minimalinvasive Operationsmethoden im St. Georg

  • organerhaltende Myomentfernung
  • Teilentfernung der Gebärmutter unter Erhalt des Gebärmutterhalses (LASH)
  • Totalentfernung der Gebärmutter (TLH)
  • Entfernung von Zysten an den Eierstöcken
  • Sanierung der Eileiter (z.B. bei unerfülltem Kinderwunsch)
  • bei Erkrankungen im Becken (z.B. Entfernung von Endometrioseherden und Verwachsungen
  • Totalentfernung der Gebärmutter (TLH) mit Entfernung von Lymphknoten bei Krebserkrankungen der Gebärmutter
  • bei Blutungsstörungen (Entfernung von Myomen oder Polypen, Schleimhautabtragung)
  • bei Kinderwunsch (Entfernung von Septen und Verwachsungen)
  • bei Anomalien der Gebärmutter
  • minimalinvasive Behandlung von Senkungsbeschwerden

Weitere Informationen über minimalinvasive Verfahren erhalten Sie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie.

Vorteile für unsere Patientinnen

  • weniger Beeinträchtigungen durch Nebenwirkungen
  • deutlich weniger Schmerzen nach der Operation
  • kürzerer stationärer Aufenthalt
  • schnellere Erholungszeit (Beruf, Sport)
  • bessere ästhetische Resultate.

Wann immer möglich, streben die Spezialisten der Gynäkologie im Klinikum St. Georg eine organerhaltende Behandlung bei Erkrankungen der Gebärmutter an. Dank der behutsamen, wenig belastenden Vorgehensweise sind die Erholungszeiten kurz, die Schmerzbelastung gering und die ästhetischen Ergebnisse exzellent.

Gebärmutterentfernung

Informationen zur Gebärmutterentfernung am Klinikum St. Georg in Leipzig

Kontextspalte

Oberärztin
Dr. med.
Anne Zaiß Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig Tel.: 0341 909-3501