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Herzlich willkommen im Fachbereich Ästhetische Chirurgie!

Wir sind Ihr Spezialist in den Bereichen Brustvergrößerung, Faltenbehandlung sowie Schönheits- und Korrekturoperationen.

Unser Praxisteam begrüßt Sie herzlich in einem Ambiente mit freundlicher, professioneller und diskreter Beratung. Schreiben Sie uns, rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei, um sich selbst von uns und unseren Leistungen zu überzeugen.

Was bieten wir Ihnen / unser Leistungsspektrum:

Ästhetische Operationen an der Brust

Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten

Die Brustvergrößerung (Augmentation) ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie. Frauen, die mit ihrer Brustform- oder Größe nicht zufrieden sind, können durch eine Brustvergrößerung ihre weibliche Ausstrahlung positiv verändern und in eine gute Proportion zum restlichen Körper bringen. Die Risiken konnten durch den medizinischen Fortschritt und die Verbesserung der Implantate soweit minimiert werden, dass in hohem Prozentsatz dauerhaft gute Ergebnisse erzielt werden können.

Die Vergrößerung wird mit Silikonimplantaten durchgeführt. Die heute verwendeten Implantate unterscheiden sich in der Form (rund, anatomisch), sowie in der Projektion.

Die Füllmaterialien bestehen aus Silikongel. Wir verwenden fast ausschließlich „cohesive Silikongelimplantate“, die nicht mehr auslaufen können. Sie sind unter Zugrundelegung vom Sicherheitsaspekten und ästhetischen Maßstäben (Natürlichkeit, Tastbefund) das derzeitige Optimum. Der Verdacht, Implantate würden zur Auslösung von Autoimmunerkrankungen führen, oder eine maligne Entartung des Brustdrüsengewebes induzieren, konnte durch große epidemiologische Studien ausgeschlossen werden.

Das Implantatlager kann ober- oder unterhalb der Brustmuskulatur gewählt werden. Die Lage beeinflusst sowohl die Form, als auch das „Tastgefühl“ einer operierten Brust. Die Vor- und Nachteile der aufgezeigten Alternativen werden im Vorgespräch ausführlich erörtert.

Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt

Dauer: 1-1,5 Stunden

Nach dem Eingriff

  • 3 Wochen kein Sport.
  • 6-12 Wochen Tragen eines speziellen Büstenhalters oder eines Brustgürtels.

Für nähere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit unserer Klinik auf.


Brustverkleinerung / Bruststraffung

Eine überdurchschnittlich groß ausgebildete Brustdrüse (Makromastie), eine angeborene Asymmetrie sowie eine im Laufe des Lebens durch die Schwerkraft erworbene hängende Brustpartie (Ptosis) können zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen. Infolge der Schwerkraft kommt es besonders bei einer großen Brust zu Absenkungsvorgängen, die abhängig von der Elastizität der Haut nicht mehr rückbildungsfähig sind.

Starke Größenschwankungen, wie sie im Verlauf einer Schwangerschaft auftreten, fördern diesen Prozess.

Bei einer Brustverkleinerung wird Brustdrüsengewebe entfernt, bei einer Straffungsoperation lediglich der Hautmantel reduziert, wobei spezielle Techniken der Drüsenaufhängung zu einem stabilerem Ergebnis beitragen.

Die Eingriffe zur Straffung und/oder Verkleinerung der Brust werden in Vollnarkose durchgeführt.

Dauer: 1,5-2,5 Std.

Nach dem Eingriff:

  • Das Anheben der Oberarme sollte am Anfang vermieden werden, um die Narbenheilung nicht zu beeinflussen.
  • 3 Wochen kein Sport.
  • Für 6 Wochen nicht auf dem Bauch schlafen.
  • Ein Spezial - Büstenhalter zur Formgebung ist für 6 -12 Wochen zu tragen.

Für nähere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit unserer Klinik auf.


Crisalix

Ein häufig bestehender Wunsch unserer Patientinnen ist es, das Ergebnis einer Schönheitsoperation im Voraus visualisiert zu bekommen. Mit Crisalix haben wir jetzt ein innovatives System zur Simulation eines voraussichtlichen Behandlungsergebnisses in unsere Beratungsgespräche integriert. Wir können damit einerseits noch besser die Patientenerwartungen verstehen, andererseits realistische Simulationen der Ergebnisse von Ästhetisch-Plastischer Chirurgie anhand von 3D-Fotos der Patienten selbst produzieren.

Viele Eingriffe der Schönheitschirurgie, wie besonders die Brustvergrößerung aber auch Bruststraffungen, Brustverkleinerungen, Bauchdeckenstraffungen, Fettabsaugungen und manch andere mehr lassen sich durch das Crisalix 3D-Simulationssystem virtuell visualisieren. Und dabei kostet Sie die 3D-Simulation nichts als einige Minuten Ihrer wertvollen Zeit.

Herr Dr. Gazawi nutzt Crisalix in der Beratung für die ästhetische Brustchirurgie. Mit dem neuen 3D-Infrarotsensor auf der Kamera werden Bilder aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen. Eine spezielle Software generiert daraus ein 3D-Bild des zu verändernden Körperbereiches. Dieses nutzen wir, um eine Veränderung zu simulieren, die Sie dann direkt anschaulich aus verschiedenen Perspektiven neben dem realen Bild zum Vergleich sehen können. So können wir Ihnen die möglichen Ergebnisse einer Schönheitsoperation direkt vor Augen führen.
Durch einen Internetzugang zu der Simulationssoftware können Sie dann diese Simulation in Ruhe zuhause nochmals vergleichen und sich ein anschauliches Bild mit Ihren Liebsten machen.Durch die 3D-Simulation mit Crisalix können Sie sich ein realistisches Bild von einem möglichen Behandlungsergebnis machen und sich zuhause noch einmal in Ruhe überlegen, ob sie dies befriedigt und es sich für sie lohnt, die Risiken eines Eingriffs einzugehen.

Wir können durch die Simulation besser erkennen, was Sie sich vorstellen und Sie noch besser dazu beraten, ob sich Ihre Vorstellungen realisieren lassen, bzw. auch unsere Anschauung über ein zu ermöglichendes Behandlungsergebnis besser verständlich machen.

Wie realistisch ist die Simulation?
In vielen Fällen hat sich die Simulation dem wirklichen Ergebnis nach einer Schönheitsoperation als sehr nahekommend erwiesen. Grundsätzlich kann und darf jedoch in der Medizin und speziell auch in der Ästhetisch-plastischen Chirurgie niemals ein bestimmtes Ergebnis, wie z.B. genau das gleiche wie bei einer Simulation, garantiert werden! Gleichwohl kann eine virtuelle Simulation sehr hilfreich bei Beratung und Operationsentscheidung sein.

Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure

Was wird mit Hyaluronsäure behandelt?

Hyaluronsäure ist somit für die Korrektur von Hautfalten jeder Art, insbesondere bei altersbedingter Faltenbildung, Erfolg versprechend. Lippenaufbau, Nasolabialfalten, Wangenaufbau, Stirnfalten, Zornesfalten, Mundwinkel, Wangenprofilaufbau, Hautauffrischung.

Wie wird behandelt?

Das Gel wird mit einer dünnen Nadel in die Haut implantiert. Schnelligkeit und Grad der Rückbildung der Korrektur variieren je nach Patient, Behandlungsbereich und Ursache des Defektes.

Risiken der Behandlung mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure-Injektionen verursachen einen vorübergehenden Schmerz und können Miniblutergüsse hervorrufen.

Bei etwa 1 % der Patienten treten lokale Schwellungen auf, die jedoch innerhalb von Tagen wieder abklingen. In weniger als 0,5 % dieser Fälle trat zu den Schwellungen ein Hautjucken auf, das jedoch innerhalb eines Monats wieder verschwand.

Patienten mit akuten oder chronischen Hautkrankheiten im betroffenen Korrekturbereich oder in unmittelbarer Nähe dazu darf Hyaluronsäure nicht injiziert werden

Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin A

Die Einspritzung von Botulinumtoxin A in Gesichtsmuskeln hemmt die Übertragung von Nervenimpulsen, die das Zusammenziehen der Muskeln auslösen und damit zur Bildung der mimischen Falten beitragen. Je nach Dosierung ist die Bewegung gehemmt oder nur stark eingeschränkt. Da aber nur ein Teil der mimischen Muskulatur betroffen ist, entsteht kein maskenhaftes Gesicht.

In den behandelten Arealen lässt die Muskelanspannung nach, dies führt in den folgenden Tagen zu einer deutlichen Entspannung der Haut und zu einem Rückgang der Falten. Die anderen Gesichtsmuskeln werden nicht beeinflusst.

Möglichkeit zur Markierung der für die Faltenbehandlung vorgesehenen Regionen

Botulinumtoxin A eignet sich insbesondere für Verminderung von Stirnfalten, „Zornesfalten“ und „Krähenfüßen“. Nur bedingt eignet sich Botulinumtoxin A für Falten im mittleren Gesicht, da die Mimik, wie z.B. Lächeln, beeinträchtigt werden kann. Die Injektion kann bei bestimmten Vorerkrankungen nicht durchgeführt werden. Ihr Arzt wird dies anhand des Fragebogens den Sie ausfüllen müssen, feststellen.

Botulinumtoxin A wird seit langem vor allem zur Behandlung krankhafter Spasmen (unwillkürliche Bewegungen der Lid- und Nackenmuskulatur) eingesetzt; es ist nur für die Therapie neurologischer Erkrankungen zugelassen. Dies schließt die Anwendung durch den Arzt zur Behandlung von Faltenbildung nicht aus, wenn Sie sich nach näherer Aufklärung für diese Anwendung entscheiden.

Falten, die nicht auf der Aktivität der Muskeln (Mimik) beruhen, sondern durch Alterung der Haut oder UVSchädigung eingetreten sind, können durch Laserbehandlung, Eigenfetttransfer oder Unterspritzung mit anderen Füllmaterialien gebessert werden.

Das Vorgehen bei einer Faltenbehandlung im Einzelnen

Mit einer kleinen Nadel wird eine bestimmte Menge Botulinumtoxin A exakt an den Stellen im Gesicht eingespritzt, die dafür vorgesehen und in der gekennzeichnet sind. Der Schmerz, der bei der Einspritzung entsteht, ist mit dem eines Mückenstiches vergleichbar.

Die Behandlung wird ambulant durchgeführt.

Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können bei der Behandlung von Falten auftreten?

Die Injektion von Botulinumtoxin A in Falten ist im Allgemeinen gut verträglich. Dennoch können – meist nur vorübergehende – Nebenwirkungen auftreten.

Unmittelbar nach der Injektion kann sich an der Injektionsstelle ein kleiner Bluterguss bilden, der sich durch Make-up abdecken lässt und sich meist nach 2-3 Tagen zurückbildet. Verteilt sich die Substanz im Gewebe, kann es vorübergehend zum Hängen des Oberlides oder der Braue kommen. Bei der Behandlung von Krähenfüßen kann eine Verteilung der Substanz im Augenbereich vorübergehende Sehstörungen (Doppelbilder) verursachen.

Als weitere, seltene Nebenwirkungen können auftreten:

  • leichtes Unwohlsein
  • Müdigkeit, Gliederschmerzen
  • Hautausschlag, Juckreiz, leichtere allergische Reaktionen und nur sehr selten schwerwiegende (wie z.B. Atemstörungen, Herz-/Kreislaufstörungen, Nierenfunktionsstörungen), die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordern.
  • Mund-, Schleimhaut- und Augentrockenheit
  • Schwund von Muskeln, in die das Botulinumtoxin A eingespritzt wurde
  • Infektion an der Injektionsstelle
  • Pigmentverschiebungen der Haut.

Behandlungserfolg bei Faltenbehandlung

Eine erste Wirkung der Behandlung ist nach ca. 1-3 Tagen sichtbar, die maximal erreichbare nach ca. 1-2 Wochen. Die Wirkung der Injektion hält bei den meisten Patienten ca. 3-6 Monate an, nach wiederholter, Botulinumtoxinanwendung verlängert sich die Wirkdauer oft. Extrem selten bilden sich Antikörper gegen Botulinumtoxin, wodurch es zu einem schnelleren Abbau bis hin zum Wirkverlust kommt.

Ein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis kann nicht garantiert werden. In Einzelfällen kann trotz sorgfältiger und korrekter Durchführung des Eingriffes das angestrebte Ergebnis verfehlt und der bestehende Zustand sogar verschlimmert werden.

Unterspritzung von Falten mit Gewebefüllern

Durch intensive Forschungstätigkeit sind heute einige natürliche Bestandteile der Haut bekannt, die wesentlich sind für ein frisches, jugendliches Aussehen der Haut.

Dazu gehört z. B. die Hyaluronsäure. Aufgrund der verschiedenen Aufgaben, die die Hyaluronsäure in der Haut wahrnimmt, ist sie maßgeblich an dem straffen Erscheinungsbild junger Haut beteiligt, weil sie:

  • die Bindegewebszellen in der Haut anregt, Kollagen und andere wesentliche Substanzen zu bilden, die z. B. für die Elastizität der Haut sorgen.
  • ein hohes Wasserbindungsvermögen hat und bewirkt, dass die Haut nicht austrocknet.
  • die Versorgung der Haut mit Nährstoffen unterstützt.
  • in der Lage ist, freie Radikale einzufangen, und so schädliche Umwelteinflüsse auf die Haut abmildern kann.

Genitalästhetik

Zu den vielfältigen Möglichkeiten der Genitalästhetik gehören unter anderem Schamlippen- Verkleinerung/Vergrößerung, die Straffung der Vagina (Genitale Scheidenhautraffung), die Verkleinerung des Venushügel und die Rekonstruktion vom Hymen (Jungfernhäutchen).

Vaginalverengung

Ein Problem stellen die Verengung oder Erweiterung des Scheideneinganges dar. Eine Verengung kann z.B. durch einen Dammschnitt bei der Geburt hervorgerufen sein. Hierbei kommt es zu einer schmerzhaften Behinderung beim Verkehr. Ein kleiner chirurgischer Eingriff bringt Abhilfe.

Ist der Scheideneingang zu weit, verursacht häufig durch mehrere Geburten, evtl. verbunden mit einer Gewebeschwäche, dann ist das Gefühl beim Verkehr durch den erweiterten Scheidenkanal vermindert.

Hier kann eine Scheidenplastik (Verengung) vorgenommen werden, was problemlos ambulant geschehen kann, um den Scheideneingang etwas zu verkleinern.

OP-Dauer: 30-40 Minuten

Narkose: Vollnarkose

Aufenthalt: Ambulant


Wiederaufbau des Jungfernhäutchens

"Der Begriff "Jungfrau" bezeichnet typischerweise jemanden, der nie Geschlechtsverkehr hatte, insbesondere nicht mit Einführung des Penis’ in die Scheide."

"Eine Jungfrau zu sein hat also nicht mit dem intakten oder verletzten Hymen einer Frau zu tun. In diesem Sinne ist eine Wiederherstellung der Jungfräulichkeit nicht möglich."

Die Formung oder Wiederherstellung des Jungfernhäutchens wird meistens aus kulturellen Gründen durchgeführt. Für einige Menschen kann dies sehr wichtig sein.

OP-Dauer: ca. 30 Minuten

Narkose: Dämmerschlaf, Vollnarkose


Schamlippenverkleinerung/-vergrößerung

Die Hauptfunktion der Schamlippen, man unterscheidet große und kleine Schamlippen (lat. Labia majora et Labia minora), ist der Verschluss des Scheideneinganges.

Sie schützen die Scheidenschleimhaut vor Austrocknung und schützen vor Scheidenentzündungen.

Häufiger sind die kleinen inneren Schamlippen betroffen. Diese können über die großen, äußeren Schamlippen herausragen. Dieses Überstehen kann von minimal bis zu 5-6 cm oder mehr reichen. Bei Vorliegen einer Vergrößerung der Schamlippen spricht man von einer Labienhypertophie. Eine derartige Vergrößerung kann Beschwerden (z.B. Fahrrad fahren, Reiten und andere Sportarten) verursachen. Kleidung kann Probleme hervorrufen (enge Hosen, Strings usw.). Natürlich kann es auch beim Sexualkontakt zu Schmerzempfindungen der Frau kommen. Ein nicht unerhebliches Problem stellen heutzutage, aufgrund geänderter Schambehaarung, vergrößerte Labien bei Saunabesuchen, beim FKK, beim Duschen nach dem Sport dar, welches durchaus auch auf die Psyche der Betroffenen Auswirkungen haben kann oder sie sind einfach nur störend.

Ein Vorliegen einer Vergrößerung der kleinen oder der großen Schamlippen gibt es eine Lösung mittels eines kleinen chirurgischen Eingriffes, bei dem die Schamlippen auf ihre natürliche Größe gebracht werden, damit sie nicht mehr über die Großen hervor stehen. Dabei ist zu beachten, dass nach Abheilen der Wunde, was nach ca. 2 bis 3 Wochen der Fall ist, keine bzw. nahezu keine Gefühls- und Funktionseinschränkungen vorhanden sind.

Nach dem Eingriff haben Sie keine oder nur minimale Beschwerden für 1 - 2 Tage.. Die Wundränder werden mit selbstauflösenden Fäden vereinigt. Der operative Eingriff wird in einer kurzen Vollnarkose vorgenommen. Warum in Narkose und nicht wie oft angegeben in lokaler Betäubung? Weil durch das Einspritzen des Lokalbetäubungsmittels die Konturen verwischen, auch wenn zuvor angezeichnet wurde und somit die Exaktheit des Eingriffes leiden kann. In einigen Fällen ist der Schamhügel verdickt, insbesondere in den Wechseljahren, oder durch eine Gewichtszunahme. Ursache kann auch eine schlaffe Bauchdeche sein. In solchen Fällen kann eine schonende Fettabsaugung oder eine Straffung des Unterbauches oder eine Kombination beider Verfahren wieder für einen flachen Unterbauch-/Schamhügelbereich sorgen.

Sind die großen Schamlippen eher abgeflacht, hypoplastisch (zu klein) können sie mittels Hyaluronsäure oder Eigenfett (Eigenfetttransfer) "aufgepolstert" werden.

Komplikationen wie Entzündungen, Blutungen oder leichte Asymmetrien sind jedoch wie bei jeder anderen Operation möglich.

Dauer: 60-90 Minuten

Narkose: Vollnarkose

Lidplastik-Lidstraffung (Belpharoplastik)

Lidkorrektur (Belpharoplastik)

Die Lidkorrektur wird auch unter den Bezeichnungen Lidplastik oder Lidstraffung durchgeführt.

Gründe für eine Behandlung

Patienten, die sich für eine Lidkorrektur entscheiden, tun dies meist aus ästhetischen Gründen.

In den meisten Fällen wird eine Lidkorrektur, aus optischen Gründen vorgenommen: Mit steigendem Alter verlieren Haut und Muskeln an Elastizität. Dadurch erschlaffen die Lider, wodurch das Gesicht müde und erschöpft wirkt.
Folgen dieser Erschlaffung können Fältchen und hängende Oberlider, also Schlupflider, sein.

Die Haut um die Augenpartie ist sehr dünn und empfindlich, wodurch der Hautalterungsprozess besonders schnell deutlich wird. Häufiges Sonnenbaden, eine ausgeprägte Mimik oder eine entsprechende Veranlagung unterstützen den Fortgang der Erschlaffung zusätzlich.

Wirkung der Behandlung

Bei der Lidkorrektur werden überschüssige Haut-, Muskel- und Fettpölsterchen während eines operativen Eingriffes entfernt, so dass durch den gestrafften Augenbereich das gesamte Gesicht jünger und frischer wirkt.

Der Ablauf

Die Behandlung ist ein operativer Eingriff. In der Regel wird durch unseren Anästhesisten eine örtliche Betäubung vorgenommen, auf Wunsch ist jedoch auch eine Vollnarkose möglich. Pro Auge kann ein Zeitaufwand von 60 – 90 Minuten gerechnet werden.

Zu Beginn der Lidkorrektur wird die überschüssige Haut der Lider auf der Haut angezeichnet. Bei einer Unterlidstraffung erfolgt der Hautschnitt für die Korrektur am Unterlid, also unterhalb der Wimper des Unterlides. Bei einer Oberlidstraffung erfolgt der Hautschnitt in den natürlichen Hautfalten des Oberlides. Zur Vermeidung von Narben werden die Schnitte nach der Behandlung so vernäht, dass sie von außen nicht sichtbar sind (intrakutan).

Mögliche Risiken

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei einer Lidstraffung minimale Risiken. Es kann zu Hämatomen, Augentrockenheit und zu Pigmentstörungen kommen. In seltenen Fällen klagen Patienten vorübergehend über eine verschwommene Sicht.

Nachsorge

Die Behandlung benötigt etwa eine Woche Genesungszeit. Hierbei ist zu beachten, dass die ersten Tage viel (Bett-)Ruhe mit aufrechtem Oberkörper erforderlich ist. Zusätzlich wird zur Linderung durch eine Eisbrille oder Kühlung allgemein geraten. Nach zwei Tagen ist dann auch Lesen und Fernsehen in Maßen erlaubt, auch Kontaktlinsen können notfalls mit Vorsicht wieder eingesetzt werden. Generell hat der Patient zwei Wochen auf körperliche Belastung zu verzichten und sollte sich acht Wochen keiner direkten Sonnenstrahlung aussetzen. Hierbei hilft eine Sonnenbrille für den täglichen Gebrauch. Während der Genesungszeit wird es einige Nachsorgetermine geben, um den Hergang der Heilung zu beobachten und ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Für den individuellen Ablauf und Preise, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme zu einem persönlichen Beratungstermin mit Dr. Gazawi. Kontaktieren Sie uns jetzt.

Weitere Informationen

Behandlungsablauf

Erster Kontakt

In einem unverbindlichen Beratungsgespräch mit Herrn Dr. Gazawi werden Ihnen ausführlich die möglichen plastisch-chirurgischen und ggf. auch die nicht-operativen Verfahren erläutert, die speziell bei Ihnen angewandt werden können. Besonderen Stellenwert nimmt die Aufklärung über theoretisch mögliche Risiken ein.

In diesem Gespräch sollten Sie uns über ggf. vorhandene Erkrankungen unterrichten (z.B. Gefäßerkrankungen, Herz- / Kreislauferkrankungen, Lungenerkrankungen, Bluterkrankungen, Erkrankungen innerer Organe). Ebenso sollten Sie uns in jedem Fall über vorhandene Allergien (beispielsweise gegen Pflaster, Arzneimittel und Salben) und regelmäßige Medikamenteneinnahmen informieren.

Keine Behandlung und keine Operation gleicht der anderen. Deshalb legen wir auf die eingehende Beratung vor und die individuelle Betreuung nach der Behandlung großen Wert.

Für weitere detaillierte Fragen halten wir ausführliches Informationsmaterial bereit. 

Die Behandlung

In Abhängigkeit von Ihren Wünschen und somit dem Therapieziel werden die Korrekturen und Eingriffe ambulant oder unter stationären Bedingungen durchgeführt. In unserem gemeinsamen Gespräch werden wir Sie ausführlich hierüber informieren.

Vor der Operation

Sollten Sie sich entschließen, den Eingriff in einer Praxis durchführen zu lassen, haben Sie auf Wunsch die Möglichkeit, in einem zweiten Gespräch neu entstandene Fragen nochmals ausführlich zu klären. Sie erhalten einen Aufklärungs- und Einwilligungsbogen, den Sie zum Operationszeitpunkt bitte unterschrieben mitbringen.

Ca. zwei bis drei Wochen vor der Operation sollten Sie auf die Einnahme von Schmerzmedikamenten (Aspirin etc.) verzichten, da diese unter Umständen eine Blutverdünnung bewirken können, welche das Risiko einer Nachblutung deutlich erhöht. Zudem möchten wir Sie bitten, ebenso in diesem Zeitraum auf Nikotin, Schlafmittel und Alkohol zu verzichten.

Einige Tage vor dem Eingriff ist eine Blutuntersuchung notwendig. Die Werte sollen Auskunft über den Zustand Ihrer Organe, Ihre Stoffwechselsituation bzw. Ihren Blutstatus geben. Dies kann in unserer Praxis bzw. bei Ihrem Hausarzt erfolgen. Unter Umständen ist eine Röntgenuntersuchung der Lunge bzw. eine EKG-Untersuchung notwendig. Diese Untersuchungen sollen die Narkosefähigkeit belegen und diesbezügliche Komplikationen vermeiden.

Da die überwiegende Zahl der Eingriffe in einer Allgemeinnarkose, welche das Bewusstsein sowie die Schmerzempfindungen für den Zeitraum des operativen Eingriffes ausschaltet, durchgeführt werden, werden Sie dem Narkosefacharzt unserer Praxis vorgestellt und von ihm eingehend befragt und untersucht. In diesem Gespräch wird das speziell auf Sie abgestimmte Narkoseverfahren festgelegt, welches den minimalen Einsatz von Medikamenten und ein rasches Wohlbefinden nach dem Eingriff sicherstellt.

Der Operationstag

Am Operationstag benötigen wir die von Ihnen unterschriebene Einwilligungserklärung für den operativen Eingriff und die Anästhesie. Im Operationssaal wird Ihnen ein Beruhigungsmittel über eine Venenverweilkanüle verabreicht und anschließend mit der Narkose begonnen. Sollte der Eingriff in örtlicher Betäubung erfolgen, erhalten Sie ebenfalls über eine Venenverweilkanüle ein Beruhigungsmittel, bevor mit der Infiltration des Lokalanästhetikums begonnen wird.

Unmittelbar nach dem Eingriff fühlen Sie sich noch eine zeitlang schläfrig. Schmerzen sind meist nicht vorhanden. Sollten diese später auftreten, werden Ihnen schmerzlindernde Medikamente verabreicht. Dank neuartiger intravenöser Narkosemittel klagen nur äußerst wenige Patienten über Übelkeit nach erfolgter Operation.

Zur Thrombosevorbeugung erhalten Sie Medikamente und Anti-Thrombose-strümpfe. Nach den meisten Eingriffen ist eine schnelle Mobilisierung erwünscht, so dass Sie schon nach wenigen Stunden selbstständig umherlaufen und das WC benutzen können.

Nach der Behandlung

Nach dem Eingriff ist eine konsequente und individuelle Nachbehandlung unabdingbar, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Hier sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen!

Am Entlassungstag sollten Sie sich abholen lassen. Zu Hause ist eine mäßige Mobilisierung erwünscht, jedoch sollten Sie sich nicht überanstrengen. Regelmäßige und z.T. längere Ruhephasen kräftigen Ihren Körper und unterstützen den Heilungsprozess. Hinweise für das spezielle Verhalten nach den einzelnen Eingriffen werden Ihnen in der Praxis gegeben.

Die in aller Regel zum Entlassungszeitpunkt noch liegenden Drainagen werden ein bis drei Tagen entfernt.

Generell ist davon auszugehen, dass das endgültige Resultat erst nach einigen Wochen bis Monaten sichtbar ist. Geduld ist nach plastisch-ästhetischen Eingriffen besonders wichtig.

Kompressionsmaterialien werden ca. 6 Wochen Tag und Nacht getragen. Erst durch diese konsequente Nachbehandlung wird der Erfolg des operativen Eingriffes gewährleistet. Nach den meisten Operationen sollte auf sportliche Betätigung ca. 6 Wochen, auf Saunabesuche und Sonnenbaden mindestens 2 Monate verzichtet werden.

Auf die Besonderheiten des jeweiligen operativen Eingriffes sowie auf die speziellen Verhaltensregeln wird unter dem jeweiligen Link z. B. "Plastische Operationen“ eingegangen.

Risiken

Risikofreiheit bei einer Behandlung kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Gefahren eines operativen Eingriffes wie Thrombosen (Bildung von Blutgerinnseln), Embolien (Verschluss von Blutgefäßen durch Gerinnsel) und Überempfindlichkeitsreaktionen sind durch die prophylaktische Gabe bestimmter Medikamente bzw. gezielte prä- und postoperative Maßnahmen äußerst selten. Regelhaft auftretende Schwellungen und unterschiedlich stark ausgeprägte Blutergüsse bilden sich spontan zurück. Ggf. auftretende Schmerzen werden mit entsprechenden Medikamenten verringert.

Unsere Erfahrung zeigt, dass all diese prinzipiell möglichen Risiken bei einer sorgfältigen Operationsplanung, einem routiniert durchgeführten Eingriff und einer optimalen Nachbehandlung, zu der Sie nicht unwesentlich mit beitragen, nahezu auszuschließen sind.

Über alle möglichen Risiken werden Sie in unserem Erst- und Zweitgespräch ausführlich aufgeklärt. Zu den spezifischen Risiken der einzelnen Eingriffe verweisen wir auf die entsprechende Informationsseite.

Ratenzahlung

Nicht jeder kann sich die gewünschte Behandlung sofort finanzieren. Hierfür bieten wir eine individuelle Ratenzahlung. Sprechen Sie uns gerne vor Ort persönlich dazu an.

Kontextspalte

Ärztlicher Leiter |
Facharzt für Frauenheilkunde
Dr. med.
Nidal Gazawi Lampestr. 1
04107 Leipzig Tel.: 0341 224 8626 Fax: 0341 225 1422